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Buch & Media

Augen zu, Ohren auf

Vorteil von Hörbüchern: Informationen, Unterhaltung und Entspannung in einem Atemzug

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/50 vom 16. Dezember 2006
 Alexandra Leibfried

Das Fest der Sinne – so wird Weihnachten häufig genannt. Warum nicht über die Feiertage Augen und Körper entlasten und einfach nur Zuhören? Wunderschön abtauchen lässt es sich in das Berlin der 20-er Jahre. „Menschen im Hotel“ (Brigitte Hörbuch Edition der Reihe „Starke Stimmen“, gelesen von Barbara Rudnik, Random House, 9,95 Euro) ist eine Geschichte über Hotelgäste aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, die trotz des kurzen Verweilens und Unterwegsseins Beziehungen zueinander aufbauen. Eine alternde russische Ballerina, die schon mit dem Leben abgeschlossen hat, verliebt sich in einen adeligen Dieb. Ein todkranker Buchhalter will seine letzten Tage genießen und angelt sich eine schöne, lebenslustige Sekretärin. Besonders tragische Figuren sind ein einsamer morphiumsüchtiger Kriegsarzt und ein bankrotter Unternehmer. Der eine findet nicht ins Leben zurück, der andere zerstört sich in einem Tag seine Existenz. Die weltberühmte Autorin des Beziehungsgeflechts, Vicky Baum, hat starke Charaktere geschaffen. Die Beschreibungen der Figuren sind so detailliert, dass sie wie eine Gesellschaftsstudie anmuten. Als Kulisse für den Roman (geschrieben 1929) soll ihr das Hotel Excelsior in Berlin gedient haben.

Eine Gebrauchsanweisung für Erholung, die länger andauert als über die Feiertage, gibt das Hörbuch WellnessEigenständiges Wort, das in der englischen Sprache seit mindestens 350 Jahren existiert und sich nicht - wie immer wieder behauptet - aus den Begriffen "wellbeing"und "fitness"zusammensetzt.
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im Alltag“
(von Sonja Mayer, Audio Cultus Verlag, 14,90 Euro). Stark eingespannte und gestresste Menschen sollten bewusst darauf achten, Genuss in ihren Alltag einzubauen und ihre Gesundheit zu schonen, rät die Autorin eindringlich. „Immer wieder Phasen schaffen, in denen wir uns das Gefühl von Erholung und Urlaub ins Gedächtnis rufen, Atemübungen machen oder Sport treiben“, lauten weitere Vorschläge. Mit diesem Konzept erfindet Mayer das Rad nicht neu. Ansprechend ist, dass man sich während des Zuhörens dabei ertappt, wie wenig man im Alltag auf sich achtet. Tipps gegen den inneren Schweinehund bekommt man genug. Nur, wer kennt das nicht: Sich zu neuen Vorsätzen aufraffen, klappt meistens. Diese aber durchzuhalten ist schwer. Aber wer weiß – vielleicht klappt es im neuen Jahr. Alexandra Lindinger


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