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Aus Gästen werden Kritiker

Online-Plattform ermuntert Restaurantbesucher zur Bewertung / Zugriffszahlen steigen stark an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/51 vom 23. Dezember 2006
 Ulrich Jungk

STUTTGART. „Ganz offensichtlich haben wir da einen Nerv getroffen.“ Carsten Jutzi (38) betreibt mit Restaurant-Kritik.de eines der großen deutschen Konsumenten-Portale zum Thema Gastronomie. Was Jutzi Nerv nennt, lässt sich in Zahlen fassen: 500.000 Besucher und 2 Mio. Seitenabrufe monatlich und mehr als 77.000 eingetragene Restaurants – Tendenz steigend.

Jutzi und sein Portal leben von der menschlichen Neugier: „Bevor Gäste ein Restaurant besuchen, möchten sie doch wissen, was sie dort erwartet.“ Falls das Lokal an das System des Dienstleisters Bookabtable angeschlossen ist, können online Reservierungen vorgenommen werden.

Die Besucher orientieren sich nach Ort, Name oder gastronomischer Ausrichtung. Zu jeder LocationMeist außergewöhnlicher Ort für Feste, Filmaufnahmen sowie sonstige Veranstaltungen bzw.
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können umfangreiche Informationen (Kontaktdaten, Beschreibungen, Bilder) abgerufen werden. Stöbern mit der Maus, das kennt man. Richtig Leben in die Datenbank kommt über das FeedbackJede Art von Rückmeldung, die anzeigt, ob eine andere Person ein bestimmtes Verhalten oder eine sprachliche Äußerung verstanden hat und darauf reagiert.
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der Gäste. Fast 40.000 Bewertungen stehen Besuchern mittlerweile zur Verfügung. Diese werden mittels eines ausgefeilten Online-Fragebogens erfasst und stehen zur Beurteilung an: Qualität der Speisen, Service, Getränke, PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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-Leistungs-Verhältnis und Ambiente. Daraus wird eine Punktebewertung errechnet. „Punkte sind das eine, am meisten gelesen werden aber die Kommentare, die von Besuchern abgegeben werden“, weiß Jutzi zu berichten. „Man erfährt, was dort wirklich los ist und ob die Kritik fair ist.“ Ob das nicht in „Beifall auf Bestellung“ ausufern kann? „Eigentlich kaum. Wir haben da so unsere Sicherungen eingebaut, das läuft nicht“, versichert Jutzi der AHGZ.

Und bei vernichtender Kritik? Nur in ganz seltenen Fällen würden sich Gastronomen über die Wertungen beschweren, so Jutzi. Aber immer mehr Inhaber von Lokalen würden ihre Gäste auf die Möglichkeit einer eventuellen Bewertung hinweisen. „Der Service ist für Gastronomen ja kostenfrei. Geld verdienen wir nur über die Anzeigen auf unserer Website“, gibt der Gesprächsführer von Restaurant-Kritik.de zu bedenken.

Geld, das in Teilen umgehend investiert wird. Vor wenigen Tagen wurde ein Newsblog mit Nachrichten für Feinschmecker in die Plattform integriert. Und um die schnell wachsende Zahl von Nutzeranfragen zu befriedigen, wurden leistungsfähigere Server in Betrieb genommen. In Kürze werden weitere neue Funktionen und ein überarbeitetes Gestaltungskonzept online gehen. Ulrich Jungk

www.restaurant-kritik.de


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