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Kaffee ist der Gastronomie-Renditebringer schlechthin / Neue Ideen beleben den Klassiker

Belebender Genuss für alle Sinne

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2004/28 vom 10. Juli 2004

Die modernen Kaffeetrinker genießen den kleinen Schwarzen nämlich heute am liebsten mit allen Sinnen, zu fast jeder Tageszeit und gern immer wieder neu kombiniert.

Gastronomen, die an der Kaffeebohne, an der Menge Kaffeepulver oder gar an der professionellen Zubereitung sparen, verschenken bares Geld. Schließlich wartet Kaffee mit bemerkenswerten Gewinnspannen auf, ist der Renditebringer schlechthin und hat höchste Aufmerksamkeit sowie bestmögliche Technik verdient: Kaum ein anderes Getränk steht heute so sehr im Fokus von Gästen – und Gastgebern – wie der schwarze Muntermacher.

Frische trumpft

Seit einigen Jahren gehört die gute Inszenierung von Kaffee und Kaffeespezialitäten zu den Leistungen, mit denen sich ein gastronomischer Betrieb profilieren kann. Ausgebildete Baristas, die bühnentauglich und publikumswirksam Spezialitäten zaubern, sind „in“, italo-amerikanische Espressobars und Coffee-Shops ebenfalls und die Atmosphäre eines Kaffeehauses sowieso.

Vorbei die Zeiten, als eine Tasse Kaffee von der Warmhalteplatte oder ein Kännchen-Gedeck auf Spitzendeckchen und Metalltablett über den Tresen gingen. Der Gast von heute will frisch gebrühten Kaffee, wahlweise Filter- oder Espresso-Qualität, sowie dazu passende Extras und fantasievolle Zubereitungen. Die Liste der Wünsche an einen guten Kaffee wird immer länger, dazu gehören unter anderem standfester Milchschaum im „dreistöckigen“ Latte Macchiato, original dickwandige Espressotassen, praktische Warmhaltebecher für den Coffee-to-go oder aromatische Flavors von Amaretto bis Zimt.

Und auch das Vermarkten eines guten Kaffees gewinnt an Bedeutung – das beweisen zahlreiche, erfolgreiche Beispiele, in denen die Tasse Kaffee zwar ein sehr wichtiger, aber längst nicht mehr alleiniger Bestandteil des Betriebskonzeptes ist. Die Coffee-Shops nach amerikanischem Vorbild gehören inzwischen fest ins deutsche Stadtbild und haben zudem einen ganz eigenen Charakter entwickelt. Vom kleinen Espresso-Point mit Stehtischen bis zum stilvollen Café mit umfangreichem Food-Sortiment reichen die Angebote der Profi-Kaffeekocher.

Zu den zusätzlichen Extras, die den Kaffeeservice zu einem wahren Genuss für den Gast machen, gehören zweifellos die richtige Technik sowie das passende Geschirr. Cappuccino & Co. brauchen stilvolles Ambiente und die richtigen Accessoires – das signalisiert dem Gast Qualität und nicht zuletzt die Bereitschaft, für attraktive Zusatzumsätze auch einen angemessenen Service leisten zu wollen. Wer die heißen Koffein-Kicks also stilgerecht servieren möchte, ist mit einer speziellen Kaffee-Kollektion gut beraten – viele führende Porzellanhersteller haben mit ebenso funktionalen wie ästhetischen Modellen in diesem Punkt neue Akzente gesetzt. Last but not least: Ohne leistungsstarke Technik geht gar nichts. Die Kaffeemaschinenhersteller gehen immer mehr dazu über, ihr Portfolio für die unterschiedlichsten Gastrokonzepte zu erweitern. Vom kleinen Einsteigergerät über die vollautomatische Spezialitätenmaschine bis hin zum Filter-Mengenbrüher ist für jeden Bedarf (und Geldbeutel) etwas dabei. Besondere Merkmale sind beispielsweise die modulare Bauweise, integrierte Milchlösungen sowie die Möglichkeit, verschiedene Kaffeesorten individuell nach Gusto zu mischen. Exklusive Spezialsysteme wie fertig portionierte Pads oder aromaversiegelte Kapseln für eigens entwickelte Maschinen ergänzen das breite Angebot auf der Technikseite. Schnell und gelingsicher können mit diesen geschlossenen Systemen Kaffeespezialitäten top-hygienisch und in großer Menge serviert werden – bis hin zu einem schlüsselfertigen Shop-in-Shop- beziehungsweise Kaffeehaus-Konzept.

Sicher ist: Die klassische Kaffeepause von früher ist passé. Der kleine Schwarze braucht keine Sahnetorte mehr neben sich und ist nicht nur den Nachmittagsstunden vorbehalten. Die Gäste von heute lieben es vielmehr, Kaffee (und anderes) sowie leckere Kleinigkeiten mehrfach am Tag zu sich zu nehmen. „Eating around the clock“ bleibt deshalb auch künftig die Devise. Leichte Kreationen, Handheld Food und Sweet Snacks sind genau die richtigen Begleiter für den Latte Macchiato, den erfrischenden Eiskaffee oder den klassischen Schümli.


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