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Management

Dem Feuer keine Chance geben

Betrieblicher Brandschutz: Die meisten Brände entstehen durch schlecht informierte Mitarbeiter

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/51 vom 23. Dezember 2006

KASSEL. Die Brandschutz-Kenntnisse in deutschen Unternehmen sind gering. Das enthüllt eine Studie des Bundesverbands Brandschutz-Fachbetriebe e.V. (BVBF). Danach haben 69 Prozent der Befragten noch nie an einer Brandschutzübung teilgenommen und wissen kaum, wie mit einem Feuerlöscher umzugehen ist. Unter den weiblichen Mitarbeitern waren es sogar 80 Prozent.

Der positive Befund: Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich ausdrücklich Brandschutzübungen im eigenen Betrieb. Eine gute Gelegenheit dazu bietet laut BVBF die vorgeschriebene sachkundige Prüfung und Instandhaltung der Feuerlöscheinrichtungen, die regelmäßig durch einen qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieb erfolgen muss.

Der Verband weist ferner darauf hin, dass jeder Betrieb, der auch nur einen einzigen Arbeitnehmer beschäftigt, Feuerlöscher in ausreichender Anzahl bereithalten muss. In jedem Fall sei die Geschäftsleitung dafür verantwortlich, dass alle geforderten Brandschutz-Maßnahmen vorgenommen werden. Bei größeren Betrieben liege ein Schwerpunkt des Brandschutzes im baulich-technischen Bereich. Dazu zählten Flucht- und Rettungswege, die vorschriftsmäßig anzulegen und zu beschildern sind. Das Gleiche gilt für das Ausrüsten mit geeigneten Feuerlöschern.

Aufschlussreich jedoch: Mehr als die Hälfte aller Brände werde durch Fahrlässigkeit der Mitarbeiter oder durch Fehlverhalten am Arbeitsplatz wie unerlaubtes Rauchen verursacht. Es komme also darauf an, Kenntnisse zu vermitteln und so das Bewusstsein für den vorbeugenden Brandschutz zu schärfen, so der BVBF. red

www.bvbf-brandschutz.de


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