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Heins Berlin-Tipp: Die Dachterrasse des Hotel de Rome

© Christina Jaksch

Management & Praxis

Der Mann mit dem Koffer

Der Reichenhaller Stephan Hein ist Junior Sales Manager im Hotel de Rome / Weitgereist von frühester Kindheit an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/26 vom 28. Juni 2008
von

Berlin. Stephan Hein ist der Mann mit dem Koffer. Ein Reisender von Geburt an. In Heidelberg auf die Welt gekommen, zog er mit seiner Familie als Kind zunächst nach Indien, blieb dann 17 Jahre in Rom, bevor es nach Genf weiterging. So ist das nun mal, wenn der Vater für die Vereinten Nationen arbeitet.

„Ich habe ihn auch auf Reisen begleitet und kam dadurch sehr früh in viele schöne Hotels. Das hat Spuren hinterlassen. Ich interessiere mich für Häuser mit besonderem Flair und ihre Geschichte“, sagt der 27-Jährige, der als Sales Manager im Hotel de Rome arbeitet, einem der elf Boutique-Luxushotels der Rocco Forte Collection.

„Ich habe die Entwicklung dieser Hotels von Anfang an verfolgt“, sagt Stephan Hein. Ein bis zwei Wochen im Monat ist er mal in den USA, in Russland, im Mittleren Osten, in Frankreich oder Nordrhein-Westfalen unterwegs, um Unternehmen von den Qualitäten des Hotels für Events, Kongresse und Incentives zu überzeugen. Kürzlich in Moskau mietete die Collection für ein Kunden-EventInszenierte Veranstaltung in meist außergewöhnlicher Umgebung , die Gäste durch ihre emotionale Ansprache aktivieren soll.
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mit 250 Gästen ein Theater. Über einen Laufsteg schritten elf Models in Roben des angesagtesten russischen Designers und repräsentierten die elf Häuser. Tags darauf folgten von morgens bis abends Gespräche und Termine mit Kunden. „Man lernt sehr viel, sieht sehr viel. Es macht Spaß“, sagt Stephan Hein.

Zu seinem momentanen Traumjob kam der Vielflieger nicht nur, indem er im Internet die Weiterentwicklung der Sammlung verfolgte. Wichtig war auch ein persönlicher Kontakt. „Ich hatte bei einer Veranstaltung den Revenue ManagerFührungskraft, die im operativen wie strategischen Bereich für die Maximierung des Gesamtumsatzes durch geeignete Yieldtechniken, wie optimale Preisgestaltung und marktkonforme Preisstrategien, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen ^ Distributionskanäle verantwortlich ist.
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des Hotels kennengelernt. Als ich einige Zeit später die Stelle entdeckte, hatte ich gleich einen Anknüpfungspunkt“, so Hein. Dann ging alles ganz schnell. Sein Profil passte, und darüber hinaus ist ein Fast-Römer im Hotel de Rome sicher besonders gern gesehen.

Hein hat nach einem Küchenpraktikum in einem Schweizer Nobelhotel die einjährige Hotelfachschule an der Steigenberger-Akademie in Bad Reichenhall absolviert. „Das war perfekt, um herauszufinden, wo meine Stärken liegen“, sagt der Ex-Reichenhaller. Danach machte er das Schweizer Diplom am César Ritz University Center und arbeitete zusätzlich im F&B-Bereich des Widder Hotel in Zürich, später als stellvertretender EmpfangschefHotelmitarbeiter, der den Empfangsbereich eines Beherbergungsbetriebs leitet.
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. Im Anschluss macht er an der Washington State University den Bachelor für Hospitality und Business Management. Inzwischen könnte er sich vorstellen, noch ein MBA-Studium draufzusetzen. Gleichzeitig behält Hein die wachsende Hotel-Sammlung von Sir Rocco Forte im Auge: Prag, Abu Dhabi, Sizilien und Marrakesch sind die nächsten Standorte. Der Mann mit dem Koffer steht bereit. Micaela Buchholz

www.reichenhaller-vereinigung.de

Die bisherigen Folgen dieser Serie finden Sie unter www.ahgz.de


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