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Christiansens Cocktail des Monats

Der Pusser’s Painkiller

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/46 vom 13. November 2010

Bin ja selbst viele Jahre zur See gefahren, aber eine Destination gibt es noch, die ich unbedingt noch erreichen will: Die Insel Jost van Dyk! Ein Mini-Eiland der British Virgin Islands in der Karibik. Dort gibt es eine Bar mit dem merkwürdigen Namen Soggy Dollar. Hier wurde er angeblich das erste Mal gemixt, der Pusser’s Painkiller. Der Pusser’s war bis zum Jahr 1970 den englischen Marinesoldaten vorbehalten. Er wurde jeden Tag vom Pusser (eine Verballhornung von Purser / engl. Zahlmeister) in einer Blechtasse als Rumration ausgegeben. Als die Marine diese Tradition aufgab, mussten sich die Abfüller der britischen Navy Rums, es gab mehrere, etwas einfallen lassen und gingen selbst auf den Markt. Der bekannteste ist Pusser’s und seine eigenwilligen Cocktails, wie der Painkiller oder der Grog. Wer in einem passenden Ambiente in Deutschland mal diese Drinks verkosten möchte, geht in die Pusser’s Bar in München. Bill und David Deck sind die Botschafter von Pusser’s in Deutschland und können allerlei darüber erzählen. Dort bekommt man auch die originalen Blechbecher. Wie folgt mixen wir den Painkiller im Christiansen’s. Er schmeckt natürlich am besten mit dem Original-Rum.

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Leichte Version: 4 cl Pusser’s, 6 cl Ananassaft, 4 cl Orangensaft, 3 cl Riemerschmid Kokosnusssirup. Alles kräftig schütteln, in eine Blechtasse mit einigen Eiswürfeln abseihen, Orangenscheibe mit Kirsche auf den Drink legen, mit etwas Muskatnuss abstreuen.

Version für schwere Fälle: Dafür brauchen wir dann natürlich geschmeidige 8 cl Rum.


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Die Kamera ist immer dabei: (von links) Frank Oehler, Mike Süsser, Peter König und Andreas Schweiger
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