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Sales & Marketing

Drei Fragen an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/48 vom 2. Dezember 2006

1. Hat man „Kiniecool“ für Kinder oder für Erwachsene erfunden?

Wir denken an beide Seiten. Kinder sind lebhaft, brauchen Platz, und wollen sich beschäftigen. Deswegen das Angebot von Spielecken oder Malstiften – um die Wartezeiten zu verkürzen. Und die Eltern sind sicherlich froh, wenn sie das Gefühl vermittelt bekommen, dass man sich in diesem Restaurant äußerlich und innerlich auf Kinder eingestellt hat. Das nimmt schon ein bisschen von dem Stress, den man immer hat, wenn man mit Kindern essen geht.

2. Ist die Aktion eine Strategie zur Vermeidung von Konflikten?

Wo gibt es da Konflikte? Doch höchstens mit anderen Gästen, die sich durch lebhafte Kinder gestört fühlen könnten. Gut, wenn die Aktion hier mildernd wirkt, umso besser. Im Übrigen ist die Aktion auch nicht für jeden Betrieb geeignet, da muss der Inhaber schon innerlich dahinter stehen. Wenn er keine Kinder will, wird er sie aus dem Haus heraushalten. Das ist allein seine Entscheidung.

3. Warum wird die Idee so zögerlich angenommen?

Aktionen brauchen immer länger. Denken Sie mal an den Niedersachsenteller. Da haben wir mit 30 Betrieben angefangen, heute sind es über 100. Ich erlebe es selbst auf Versammlungen. Das Interesse ist groß, aber zur Unterschrift reicht es noch nicht. Da fehlt im Moment noch der Erfahrungsaustausch. Wenn der Nachbar erst mal sieht, dass sein Kollege damit gute Erfahrungen gemacht hat, dann kommt er schon von selbst.Die Fragen stellte Uwe Wedler


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