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Drei Fragen an

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/49 vom 9. Dezember 2006

1. Wie kam es zu der Idee, einen GroßhandelBeschaffung und Weiterverkauf von Waren an Wiederverkäufer , sonstige Weiter- und Vorverarbeiter oder andere Großverbraucher , wobei diese nicht oder nur minimal be- oder verarbeitet werden.
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für regionale Spezialitäten aufzuziehen?

Das neu gegründete Unternehmen gehört zur Heilbronner Schwan-Gruppe, die auf Metzgereibedarf und den Handel mit Naturdärmen ausgerichtet ist. Die Kunden haben immer wieder gefragt: „Habt ihr nicht etwas Neues, etwas womit wir uns von Mitbewerbern abheben können?“ Und so entstand die Idee, Metzger und Gastronomen als zentraler Lieferant mit heimischen Produkten zu versorgen. Seit Juni haben wir 15 bis 20 Erzeuger aus der Region aufgetan. Bisher liegt der Schwerpunkt auf Molkereiprodukten (auch in Großgebinden), Käsespezialitäten, küchenfertigen Salaten und Gemüse. Neu sind frisch geschlachtete Gänse und Puten in Freilandqualität. Das Sortiment wächst mit der Nachfrage der Kunden.

2. Und wie läuft das Geschäft an?

Das ist Pionierarbeit und erfordert viel Aufklärung. Ich bin ständig unterwegs, um neue Erzeuger zu finden und parallel dazu dabei, das Sortiment potenziellen Kunden vorzustellen. Die Produkte, viele in Bio- und Demeter-Qualität, sind erklärungsbedürftig. Sie sind teurer als gängige Ware aus dem Großhandel, haben dafür aber den regionalen Bezug und können es, was den Käse angeht, qualitativ mit französischen Spezialitäten aufnehmen. Mittlerweile haben wir 45 feste Kunden. Es gibt keinen Mindestbestellmenge und geliefert wird jeden Tag.

3. Sie haben also noch viel vor?

Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, zusammen mit einer hiesigen Mühle, ein regionales Müsli anzubieten. Außerdem wollen wir unseren Kundenkreis deutlich erweitern.

Die Fragen stellte Micaela Buchholz


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