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Fassbierpreise bringen Wirte in Bedrängnis

Brauereien in Deutschland geben die gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten an die Gastronomie weiter / Auch der Getränkefachgroßhandel dreht an der Preisspirale

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/50 vom 16. Dezember 2006
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STUTTGART. Schlecht für die gastliche Branche: Die Preise für Fassbier sind seit September deutlich gestiegen. Brauereien, die sich bisher noch zurück gehalten haben, wollen Anfang des Jahres nachziehen. Obendrein machen Logistikzuschläge des Getränkefachgroßhandels den Gastronomen das Leben schwer.

Die Bitburger Braugruppe hat den PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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für Fassbiergebinde aller Marken (Bit, Köstritzer, König, Licher, Wernesgrüner) um 7 Prozent angehoben. „Die aktuelle Verschärfung der Preissituation, speziell für Energie, aber auch für Rohstoffe, können wir leider nicht mehr in vollem Umfang auffangen“, so die Begründung von Peter Rikowski, GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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Marketing und VertriebBetriebswirtschaftliche Funktion im Sinne von Absatz.
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der Bitburger Braugruppe.

Steigende Rohstoff- und Energiepreise nennt auch Carlsberg Deutschland als die wichtigsten Gründe für Preisanhebungen. Bereits am 1. September hat die Braugruppe (Carlsberg, Tuborg, Holsten, Astra, Lübzer, Feldschlößchen) im Schnitt 6 Prozent auf ihre Fassware aufgeschlagen. Der Hektoliter Holsten Pils zum Beispiel werde jetzt im Schnitt für 134 Euro an den Getränkefachgroßhandel abgegeben, sagt Unternehmenssprecher Udo Franke.

Auch die Radeberger-Gruppe (Radeberger, Jever, DAB, Schlösser, Tucher, Kindl, Clausthaler) hat ihre Fassbierpreise am 1. September angehoben, bei den Marken Jever und Warsteiner beispielsweise um 5 Euro je Hektoliter. Warsteiner hat schon im Spätsommer an der Preisschraube gedreht. Absolute Beträge und Prozente will Firmensprecher Christoph Hermes jedoch nicht nennen.

Krombacher verlangt seit 1. Oktober 6 Prozent mehr. Neben gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen nennt Pressesprecher Dr. Franz-Josef Weihrauch erhöhte KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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für die personalintensive Gastronomiebetreuung als Begründung. Die InBev-Gruppe (Beck’s, Hasseröder, Diebels, Franziskaner, Gilde) will Anfang kommenden Jahres folgen. „Wir werden unsere Preise ab Januar 2007 anheben“, so Sprecher Jörg Schillinger. Über die Höhe macht das Unternehmen jedoch keine Angaben.

Zusammen mit der Mehrwertsteueranpassung im Januar rollt so auf die Gastronomie eine breite Preiswelle zu – mit klaren Konsequenzen: „Unsere Bierpreise haben wir bisher zwar stabil gehalten“, sagt zum Beispiel Dirk Block, Direktor der Block-House-Restaurantkette in Hamburg. „Pünktlich zum 1. Januar werden wir allerdings die Mehrwertsteuererhöhung eins zu eins weitergeben.“ mth


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