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Frühes Osterfest beschert Hoteliers weniger Gäste

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/24 vom 14. Juni 2008
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WIESBADEN. Schuld ist der Osterhase. Der kam in diesem Jahr zu früh - zumindest für die Hoteliers. So lautet das vorläufige Ergebnis des Statistischen Bundesamtes (Destatis): Demnach lag die Zahl der Gästeübernachtungen im April 2008 in Deutschland um 4 Prozent unter dem Wert vom April 2007.

Das Statistische Bundesamt führt diese Entwicklung unter anderem darauf zurück, dass in diesem Jahr das Osterfest in den Monat März, im Vorjahr dagegen in den April fiel. Von den insgesamt 26,8 Mio. Übernachtungen entfielen 22,5 Mio. auf inländische Gäste (- 6%) und 4,3 Mio. auf Gäste aus dem Ausland (+ 3%). Gezählt wurden alle Übernachtungen auf Campingplätzen sowie in Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten.

Im April 2008 sind die Großstädte für Übernachtungsgäste aber wieder attraktiv: In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern stieg die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahresmonat mit plus 10 Prozent überdurchschnittlich. In den übrigen Gemeinden gab es ein Minus von 9 Prozent. Auch diese Entwicklung ist auf die Terminierung des Osterfestes zurückzuführen.

Das sonstige Beherbergungsgewerbe, zu dem unter anderem Campingplätze, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime gehören, verbuchte mit 6,1 Mio. Übernachtungen einen Rückgang von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Für den Zeitraum Januar bis April 2008 lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit 93,7 Mio. um 4 Prozent über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Davon entfielen 79,0 Mio. Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+ 3%) und 14,7 Mio. auf Gäste aus dem Ausland (+ 5%).


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