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Touristik

Führung per Satellit

Schaffhausen-Tourismus setzt GPS-Technologie ein

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2004/47 vom 20. November 2004

SCHAFFHAUSEN In Schaffhausen am Rheinfall und im mittelalterlichen Hochrheinstädtchen Stein am Rhein werden jetzt die Touristen per GPS-Geräte und somit über Satellit auf dem richtigen Wanderweg oder der Fahrradstrecke gehalten. Damit setzt Schaffhausen-Tourismus als erste Tourismusorganisation der Schweiz die professionelle GPS-Technologie für Gäste ein.

Wer künftig in der Hochrheinregion um Schaffhausen nicht mehr vom rechten Weg abkommen will, der sollte einfach ins städtische Tourismusbüro in Schaffhausens Stadtmitte gehen und sich für 20 Franken (12,50 Euro) ein GPS-Gerät (Global Positioning System) ausleihen. Die auch in Autos oder auf Schiffen zur Navigation eingesetzten und einst von der US-Armee erfundenen, Satelliten gesteuerten Systeme sind gerade mal so groß wie ein Mobiltelefon. Vor allem aber seien sie genauso einfach zu bedienen und helfen, jeden Standort auf der Welt auf wenige Meter genau zu bestimmen, verspricht Hans Wespi, der Geschäftsstellenleiter von Schaffhausen Tourismus, der für seine Gäste gemeinsam mit der Zug FirmaBezeichnung für den Namen eines Kaufmanns, unter dem dieser im Handelsverkehr seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.
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Geo-Tracks mehrere Touren zusammengestellt hat.

Für Fahrradtouristen, Wanderer oder Beizenbummlern in der Altstadt wurden vier Rad-, zwei Wein- und eine Gourmet-Tour erarbeitet. Hinzu kommen eine Wanderung und eine Stadtführung durch Schaffhausen. Die gewünschte Tour, inklusive Höhenprofile oder Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und Restaurants werden ins GPS-Gerät eingelesen. Dazu gibt es von den Touristikern Tipps, wo und wie man sich Fahrräder ausleihen kann, sollte man diese nicht gerade auf dem Auto-Gepäckträger dabei haben.

Großen Wert hat Wespi bei der Entwicklung der elektronischen Karten auch darauf gelegt, dass interessierte Dienstleistungsbetriebe, Weinbauern, Hotels oder Sehenswürdigkeiten integriert wurden. Auch wenn diese an verborgenen Orten liegen, seien sie dank der GPS-Sucher schnell zu finden.

Die Geräte seien somit das richtige Instrument für Gäste und Einheimische, die die Region noch besser kennen lernen möchten. Dennoch sei diese Art der Navigation in erster Linie für die Gäste gedacht, die aus anderen Ländern oder Regionen in die Schweiz kommen und sich dort nicht verlaufen wollen, sagt Wespi.


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