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Hochwertig kaufen und dabei sparen

Einkaufs-Pools und Genossenschaften bieten viele Vorteile / Günstige Konditionen dank Mengenrabatt und Rückvergütung

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/49 vom 9. Dezember 2006
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Waldemar Fretz kauft schon lange clever ein. Seit 1985 ist er Mitglied der Hotel- und Gastronomiekauf e.G. mit Hauptsitz in Hannover (HGK). „Als sparsamer Badener sah ich die Vorteile, und so wurde ich Mitglied einer Genossenschaft^ juristische Person des Privatrechts mit nicht geschlossener Mitgliederzahl.
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für kluge Gastwirte und Hoteliers in Baden-Württemberg“, sagt der Chef des Hotel Restaurants Hoepfner-Burghof in Karlsruhe.

Er kaufe bei der marktführenden Einkaufsgenossenschaft fast alle Lebensmittel und InvestitionsgüterGüter, die von Individuen oder Organisationen zur Weiterverarbeitung oder zum dauerhaften Gebrauch gekauft werden .
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ein. Selbst regionale Lieferanten, die Produkte aus baden-württembergischer Herkunft bereithalten, seien der HGK angeschlossen.

Für Restaurants, die sich an der Marketing-Aktion „Schmeck den Süden“ beteiligen, verfüge die HGK über ein besonders starkes Angebot. Fretz spart bei seinen Lieferpartnern für Lebensmittel im gebündelten Bereich bis zu 20 Prozent, bei Investitionsgütern bis zu 55 Prozent. Für seine Betriebe bestellt er jährlich Waren im Wert von rund 400.000 Euro. „So profitiere ich von vielen geldwerten Vorteilen, ohne dass mir KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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entstehen“, so der Unternehmer.

Neueinsteiger zahlen ein einmaliges Eintrittsgeld von 750 Euro und erwerben zwei Geschäftsanteile zu 250 Euro. Die insgesamt 2200 Mitgliedsbetriebe aus dem mittleren und gehobenen Bereich stellen ein Einkaufsvolumen von über 1 Mrd. Euro im Jahr. Die 467 Lieferanten decken das gesamte Bedarfsspektrum von Hotellerie und Gastronomie ab.

„Unsere Stärke liegt in der Strukturierung und Bündelung der Einkäufe, die durch persönliche Berater durchgeführt werden“, betont HGK-GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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Wolfgang Schmidt. Außer der bundesweiten Best-PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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-Garantie hebt Schmidt hervor, dass ab einem verrechneten Jahresumsatz von 50.000 Euro den Mitgliedern keinerlei Kosten oder Gebühren entstehen. Es könnten also alle Dienstleistungen bestehender Rahmenverträge und Direktrabatte sowie alle Serviceleistungen kostenfrei genutzt werden.

Und wie sehen die Zukunftspläne der HGK aus? „Wir werden den Bereich Prozesskostenoptimierung verstärken“, so Schmidt. „Hierbei geht es um die vollelektronische Abrechnung bis hin zur Übermittlung der Rechnungsdaten zum Wirtschaftsprüfer des einzelnen Mitglieds.“ Außerdem will man die Bereiche LeasingRechtsform, die das Vermieten von Gegenständen als betriebliches Anlagevermögen bezeichnet.
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und FinanzierungBeschaffung von monetären Mitteln für unternehmerische Aktivitäten.
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sowie die Eigenmarken weiter ausbauen.

Das klingt gut. Warum schließen sich nicht noch mehr Betriebe der Branche Einkaufsgesellschaften und -genossenschaften an? „Unter anderem mangels Bewusstsein für Zahlen und Gewinneffizienz“, sagt Jochen Oehler, Geschäftsführer der Progros Einkaufsgesellschaft, mit der in Deutschland rund 500 3- bis 5-Sterne-Hotels kooperieren. Um den gleichen Gewinneffekt zu erzielen, den eine einprozentige Senkung der Einkaufskosten bewirke, müsse ein Hotel im Vergleich durchschnittlich 5 bis 10 Prozent UmsatzWertmäßige Erfassung des Absatzes einer Unternehmung.
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machen. Da sei Sparen schon einfacher.

Das hat man sich auch im Europäischen Hof in Heidelberg gedacht. Das 5-Sterne-Haus kauft seit 2002 über die Progros ein. Die Umstellung sei nicht schwierig gewesen, so Gastronomieleiter Ingo Binz, weil das Hotel bei den meisten der Progros angeschlossenen Lieferanten schon zuvor Kunde war. Trotzdem habe man geprüft, was man sonst noch über Progros-Lieferanten abwickeln könne. „Denn je mehr, desto mehr“, so Binz und spielt auf die Rückvergütung an. „Im ersten Jahr bekamen wir 3400 Euro zurück“, sagt der F&B-Manager. Das sporne natürlich an.

Inzwischen habe man den Kaffeelieferanten gewechselt und zahle nun für die gleiche Qualität 40 Prozent weniger im Einkauf. Allein die Ersparnis für zeitraubende Recherchen, beispielsweise die Suche nach dem idealen neuen Terrassenstrahler, sei nicht in Euro aufzuwiegen. Alles Arbeiten, die einem Einkaufsgenossenschaft oder -gesellschaft abnehmen. Die dadurch entstehenden Kosten sind für das Hotel überschaubar: „Wir haben einmalig 410 Euro bezahlt und danach jeden Monat 100 Euro“, so Binz.mia

www.h-g-k.de

www.progros.de


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