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Management & Praxis

Krenzers Tipp

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/25 vom 21. Juni 2008

30. November 1988: Ich sitze als 23-jähriger Koch in einem Kalkulations-Seminar und der Seminarleiter schreibt dick und fett auf sein Flipchart: „Mut zum PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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!“ Mindestens die Hälfte der Kollegen schauen ungläubig, der Rest lacht.

7. Juni 2008: Die Nachricht schlägt ein wie eine Bombe: „Kult-Limo wird um ein Drittel teurer!“ Gemeint ist die Bionade, die wie ich aus der Rhön kommt. Das Erfrischende an dieser Meldung ist die ehrliche Erklärung: „Man will sich durch den höheren Preis stärker von seinen Nachahmern absetzen. Denn das Original ist nun mal das teuerste ProduktBezeichnung für am Markt angebotene Wirtschaftsgüter .
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.“ Endlich mal nicht das Geschwafel von „Preisanpassung wegen gestiegener Rohstoffkosten“.

Was sagt uns diese Meldung? Wenn man gut und originell ist, muss man preislich einen anderen Weg gehen. Und man sollte sich dabei stets nach oben orientieren. Natürlich gibt es immer Mitbewerber, die eine ähnlich Leistung günstiger anbieten. Kopisten kann man nicht verhindern. Ich auch nicht. Aber solange ich mein „Original-Produkt“ teurer verkaufen kann als andere die „Plagiate“, ist das in Ordnung. Wir Rhöner mussten erst lernen, unsere Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. Tun sie es auch!


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