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Jean-Georges Ploner
ist Trainer und Berater für Gastronomie und Hotellerie

PLONERS TIPP

Mittagstisch zu einem guten Geschäft machen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2012/44 vom 27. Oktober 2012

Zur Mittagszeit hat der Gast heute eine riesige Auswahl zwischen Gastronomie, Imbiss, Fastfood, Bäcker und Supermarkt. Angesichts des immer größer werdenden Angebots sind die Gastronomen aufgerufen, sich ihren Teil des Kuchens und damit einen wichtigen Umsatzbringer zu sichern. Außer dem Zeitfaktor kommt es entscheidend auf ein vorteilhaftes PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
weiter mit Mausklick...
-Leistungs-Verhältnis an.

Will man die Frequenz erhöhen und Gäste anlocken, kann man mit attraktiven, durchaus reduzierten Preise beginnen. Sind die Gäste so auf den Geschmack gekommen, müssen sie über die Qualität an den Betrieb gebunden werden. Wenn sich Zufriedenheit, Wertschätzung und Gästebindung einmal eingestellt haben, können die Preise mit Fingerspitzengefühl angehoben werden.

Das historische Gasthaus Zum Löwen in Frankfurt-Sossenheim verkauft täglich 40 bis 70 Mittagessen zum regulären, fair kalkulierten Preis. Ein gutes Geschäft, das den Einsatz lohnt!




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Leser-Kommentare zum Artikel (3)

Andreas Mensing, Stade
Andreas Mensing, Stade

21.01.2013 um 16:36

Betreff: Mittagstisch und Frühstück

Frühstück & Mittagstisch von Montag bis Samstag. Selbstbedienung!
Nicht am Abend arbeiten müssen, Sonntags frei.
Wir sind vor drei Jahren mit 30 Essen angefangen und liegen nun mit täglich zwischen 80 bis 120 MT ( Mehr im oberen Bereich) + 50 x Frühstück. Außerdem bieten wir mittlerweile noch Essen auf Rädern mit ca. 40 Essen am Tag. Konzept:
Sowenig Pülverchen wie möglich, ohne das ich das bewerbe. Soviel FRISCHE wie der Preis das zulässt.
Festpreis jeden Tag!
Nur einen MT der aber gut und mit besten Preis Leistungsverhältniss. (Alternatives Imbissangebot) Nur 35 Arbeitsstunden am Tag inklusive Reinigung und Buchhaltung und Fahrer.

Sylvia Miller, Herne
Sylvia Miller, Herne

02.11.2012 um 20:16

Betreff: Mehrwertsteuer Wahnsinn

@ Adelheit
Vollkommen richtig
Wie soll ein Gastronom gegen ein staatlich verursachte Wettbewerbsverzerrung ankommen
entweder für alle 7% oder für alle 19%
die derzeitige Regelung ist doch reine Willkür.
aber auch öffentlich Einrichtungen sind an dem Niedergang der Gastronomie beteiligt.
so bietet z.B die ADK Alb-Donau-Kreis
Mittagsgerichte zu einen Preis an der nicht mal die Personalkosten decken kann.
Gleichzeitig macht genau diese ADK jedes Jahr Millionenverluste die der Steuerzahler bezahlen muss.
Was macht eigentlich die DEHOGA angesichts solcher Missstände
Schwazgastronomie.weebly

Adelheid Andruschkewitsch, Vellberg
Adelheid Andruschkewitsch, Vellberg

29.10.2012 um 19:59

Betreff: Mittagsgeschäft

Eigentlich sind all unsere Preise regulär und fair kalkuliert. jedoch schaffe ich es nicht mit dem Metzger und Bäcker zu konkurrieren, der nur 7 % Mehrwertsteuer einkalkulieren muss. Wenn er keinen Alkohol verkauft nicht einmal eine Gästetoilette vorweisen muss und zudem die Gäste hier ohne Murren ihre Speisen in Selbstbedienung holen.
In die Gaststätte geht man meist mit dem Gedanken, dass man bedient wird und zudem sind die wenigsten Gastronomien so ausgestattet, dass sie mittags eine Selbstbedienungstheke installieren können und dann wieder auf Abendbetrieb mit Bedienung umstellen können. Das Hygienegesetz lässt nicht zu, dass der Gast sein Essen beim Koch in der Küche abholt um den Lohn der Bedineung einzusparen.
Das Mittagsgeschäft kann je nach Lage und Betreibsausrichtung lohnend sein,a ber niemals wenn man dem ´Metzger oder Bäcker die Kundschaft wegnehmen will.

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