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Robinson steuert Expansionskurs

Clubanbieter will zweistellig wachsen / Zwei neue Clubs auf Kreta / Erstmals bei Leading Hotels of the World

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/47 vom 19. November 2011
 Uwe Lehmann

Stuttgart. Mit der größten Expansion seit zwanzig Jahren geht Club in die Sommersaison 2012, die seit Mitte Oktober buchbar ist. Mehr Clubs, mehr Gäste – das Unternehmen setzt voll auf Wachstum. „Wir streben für nächstes Jahr zweistellige Zuwachsraten an“, gibt sich der neue Robinson-GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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Ingo Burmester optimistisch, „mit drei Neueröffnungen zur nächsten Saison legen wir dafür eine gute Grundlage.“

Kulinarik und Events

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Nach umfangreicher Renovierung wird die Anlage im österreichischen Landskron, die bereits von 1994 bis 2005 zu dem Touristik-Unternehmen gehörte, nun wieder von Robinson betrieben. Daneben werden mit dem Kalimera Kriti und dem Elounda Bay Palace zwei neue Clubs auf Kreta eröffnet. „Investitionen statt Rettungsschirm ist unser Motto“, erläutert Burmester. „Trotz Krise ist Griechenland und besonders Kreta eines der beliebtesten Ziele unserer Gäste. Und wir sind überzeugt, dass das auch zukünftig so bleibt.“ Beide Häuser auf Kreta wurden bisher als 5-Sterne-Hotels geführt. Das Elounda Bay ist Mitglied bei den Leading Hotels of the World. „Wir haben einen langfristigen Managementvertrag mit dem Eigentümer geschlossen und möchten diesen Status gern halten“, so der Geschäftsführer, „aber das hängt auch davon ab, wie sich Leading Hotels zu Cluburlaub stellt.“

Im Winter werde in clubtypische Anlagen investiert, eine neue Saunalandschaft und eine Aerobicebene gebaut, so Burmester. Der 45-Jährige will generell den Standard der Clubs anheben, dazu wird auch in bestehende Anlagen wie den Club Nobilis in der Türkei investiert, in dem alle 205 Zimmer des Haupthauses komplett modernisiert werden und ein neuer Wellfit-SpaAuf körperlichem Wohlbefinden basierende Erholungseinrichtung in einem Hotel.
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gebaut wird. Wie auch in allen anderen Häusern steht den Gästen W-Lan kostenlos zur Verfügung. „Kommunikation ist für uns ein starkes Zukunftsthema“, erläutert der Manager, „immer mehr Gäste reisen mit elektronischen Medien und wollen unterwegs erreichbar sein. Sie sollen iPad und Co nutzen können, ohne sich um die KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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Gedanken machen zu müssen.“

Burmester setzt verstärkt auf Genuss und Events. „Die Kulinarik ist für unsere PositionierungBestreben von Unternehmen, "das Angebot so zu gestalten, dass es im Bewusstsein des Zielkunden einen besonderen und geschätzten und von Wettbewerbern abgesetzten Platz einnimmt.
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von besonderer Bedeutung. Wir möchten unseren Gästen emotionale Erlebnisse bieten“, sagt der Robinson-Chef. In hochwertigen Events sieht der Geschäftsführer ein Element, um den Clubcharakter zu stärken. Dazu zählen beispielsweise Cha-Cha-Cha, Foxtrott und Samba mit Joachim Llambi, Chefjuror der RTL-Sendung „Let’s Dance“, oder ein Beach-Volleyball-Camp mit den Europameistern Julius Brink und Jonas Reckermann.

Ein anderes Kernthema sind für Burmester Umweltschutz und Nachhaltigkeit. „Alle unsere Clubs sind zertifiziert. Doch wir möchten den Umweltschutz für unsere Gäste auch erlebbar machen und führen in unseren Anlagen zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit weltweit etwa 1000 Aktionen durch“, so der Manager.

Erlebter Umweltschutz

Insgesamt würden bei Robinson beispielsweise 20 Mio. Kilowattstunden Strom aus regenerativen Energien produziert und so 12,5 Mio. Kilogramm CO{-2} eingespart. „Im Winter wird im Club Schweizerhof ein weiteres Biomasseheizwerk in Betrieb genommen, das die gesamte Warmwasseraufbereitung und Beheizung übernimmt“, so der Geschäftsführer. Uwe Lehmann


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