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Konzepte

Sechs preisverdächtige Konzepte

Expertenjury wählt die Kandidaten für den Herforder Preis 2006 aus / Die Sieger werden im Februar nächsten Jahres in Bad Oeynhausen ausgezeichnet

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/51 vom 23. Dezember 2006

HERFORD/BERLIN. „Solche Gastronomen brauchen wir wirklich.“ Mit diesen Worten kommentierte DEHOGA
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-Präsident Ernst Fischer die Jury-Auswahl der drei Kandidatinnen und Kandidaten für den „Herforder PreisTransaktionspunkt zwischen Angebot und Nachfrage eines Produkts bzw.
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– der deutsche Gastronomie-Preis 2006“. Der Preis wird vergeben an die beste Gastronomin und den besten Gastronomen Deutschlands. Von den 32 Bewerbern stehen jetzt die möglichen Preisträger fest: Maren von der Heydt, Marika Weinhold, Sarah Wiener, Ramsi Eljabi und Georg Heimanns, Bahman und Behrous Moaiyeri und Jörg Rauschenberger.

„Alle Kandidaten sind herausragende Unternehmerpersönlichkeiten, die sich auszeichnen durch Mut, beständigen Erfolg und gastronomische Konzepte“, betonte Udo Tydecks, GeschäftsführerBezeichnung für das Leitungsorgan der Gesellschaft mit beschränkter Haftung .
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der Herforder Brauerei. Seit 1994 schreibt die Privatbrauerei in Zusammenarbeit mit dem DEHOGA den Preis aus. In der 12-köpfigen Jury saßen Experten aus der Branche. Darunter Ernst Fischer (DEHOGA-Präsident), Hendrik Markgraf (AHGZ), Achim Becker (Der Feinschmecker), und – als Stimme der Brauerei – Udo Tydecks. Ergänzt durch die Preisträger des Vorjahres, Kerstin Schwan und Guido Kellermann.

Dreimal Frauenpower

Die 38-jährige Maren von der Heydt gilt als ambitionierte Seiteneinsteigerin. Sie hat das Traditionslokal Zum alten Senator www.zumaltensenator.de ) im Hamburger Stadtteil St. Georg neu interpretiert und pflegt „eine deutsche Küche mit internationalen Einflüssen“. Sie hat die alte Eckkneipe komplett entkernt. Fachwerk und bleiverglaste Fenster stehen im Kontrast zur minimalistisch eleganten Innenarchitektur. Die Gäste erwartet eine „perfekte, neue deutsche Küche“, wie die Hamburger Presse begeistert formulierte; dargeboten von sieben festen Mitarbeitern und zwei Auszubildenden. Von der Heydts Anspruch: Sie will unter die besten zehn Restaurants in Hamburg.

Ebenfalls 38 Jahre jung und ebenfalls Vertreterin der jungen deutschen Küche ist Marika Weinhold mit ihrem Restaurant Spitzweg in Neuss www.restaurant-spitzweg.de ). Auch sie baute ein altes Restaurant komplett um. Nach zwei Jahren war sie bereits im Gault Millau erwähnt. 2001 eröffnete die gelernte Köchin ihr Restaurant Spitzweg. Benannt nach dem Maler, dessen Werke auch die Wände zieren. In der Küche steht sie selbst, unterstützt von zwei Köchen. Den Service besorgt ihre Schwägerin mit Barkeeper und SommelierBerufsbezeichnung für Mitarbeiter, der in einem Restaurant den Inhaber und die Gäste hinsichtlich des Weinangebots des Hauses berät.
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Luca.

Gleich drei Objekte in Berlin und ein exklusiver Cateringservice gehören zum Unternehmen Sarah Wiener GmbHAbk. für Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
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www.sarahwiener.de ). Die Selfmade-Köchin, die heute bekannte TV-Köchin ist, hatte erste Erfolge mit dem CateringLieferung, Versorgung oder Bereitstellung von Speisen und Getränken durch einen Caterer.
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für Filmteams und Veranstaltungen für bis zu 3000 Personen. Als Fixpunkt für Catering und Küche erwarb sie das „Speisezimmer“ in der Chausseestraße. Es folgt das Café am Hamburger Bahnhof und dann das Bistro in der Akademie der Künste.

Schwergewichte der Branche

Ramsi Eljabi (39) und Georg Heimanns (45) schafften in Düsseldorf 1998 den Sprung in die Elite der „EventInszenierte Veranstaltung in meist außergewöhnlicher Umgebung , die Gäste durch ihre emotionale Ansprache aktivieren soll.
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Caterer“ mit dem Catering des NRW-Forum für Kultur und Wirtschaft. Sie gründeten die Gastronomie Catering Services www.gcs.info ) und bauten für das Catering der Events im Medienhafen Düsseldorf das ehemalige Maschinenhaus der Planger Mühle um: die „Kantinery“ mit riesigem Küchen und GaststätteBezeichnung für Räumlichkeiten, in denen Gäste Getränke und Speisen serviert bekommen.
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. 2002 übernahmen sie die Bewirtschaftung des K 21, der Kunstsammlung NRW im Ständehaus. Ursprünglich als Museumscafé geplant, etablierten sie die „Bar am Kaiserteich“ im amerikanischen Stil. Sie dient als Stützpunkt für Veranstaltungen im K 21.

Als Trendsetter gelten auch die Hamburger Brüder Bahman (39) und Behrous (36) Moaiyeri. 1999 etablierten sie in einer ehemaligen Turnhalle das gleichnamige Grand Café. Die erfolgreiche Mischung aus Matinee-Gastronomie, Lunch, großem Café, Abendrestaurant und Lounge duplzierten die Brüder: Sie machten aus den historischen Riverkasematten ein Veranstaltungs- und Eventzentrum mit 150 Events pro Jahr www.river-kasematten.de , www.turnhalle.com ).

Top-Leistung bringt auch Jörg Rauschenberger: mit seiner Bar o.T. und den Restaurant Cube im Kunstmuseum Stuttgart, dem amerikanischen Restaurant Pier 51 und dem Event Catering für den Großraum Stuttgart www.rauschenberger-gastro.de ). Zuvor hatte er erfolgreich Gastronomien in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen bewirtschaftet. Das Restaurant im Kunstmuseum ist schnell ein Treffpunkt für Gourmets geworden. Sein Catering verbucht pro Jahr rund 550 Großveranstaltungen.

Der Preis wird am 27. Februar 2007 in Bad Oeynhausen überreicht. red

www.herforder-preis.de


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