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Ausland

Steuer vom Tisch

Italien-Touristen müssen 2007 keine Abgaben leisten

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/51 vom 23. Dezember 2006

ROM. Die italienische Regierung unter Ministerpräsident Romano Prodi musste bei der geplanten Tourismus-SteuerFinanzielle Einnahmequelle des Staats und zugleich wichtigstes Instrument zur Finanzierung der staatlichen Aufgaben.
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klein beigeben.

Das Ansinnen der Mitte-Links-Regierung, eine „Tourismus-Steuer“ einzuführen, hatte heftige Proteste unter anderem auch der Hoteliers und Gastronomen sowie der Opposition hervorgerufen. Selbst aus den eigenen Reihen kam Kritik. Vorgesehen war, dass inländische und ausländische Touristen pro Tag zwischen zwei und fünf Euro hätten bezahlen müssen. Wenn man so will ein Äquivalent zur deutschen KurtaxeGemeindesteuer, die von touristischen Orten als zusätzliche Steuer erhoben wird.
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Entsprechend wäre der Betrag auch zusammen mit der Hotelrechnung ausgewiesen worden und zu bezahlen gewesen.

Die Höhe der Steuer hätte sich in Italien im Unterschied zu Deutschland nach der Größe der Stadt beziehungsweise Ortschaft gerichtet. In Neapel, Mailand und Rom wären daher die teuersten Sätze zu erwarten gewesen. Die Steuer hätten die Gemeinden selbst verwalten und für Maßnahmen im Rahmen ihres touristischen Angebots verwenden sollen. Einige Stadtväter hatten sich schon die Hände gerieben.

Nachdem die Pläne vom Tisch sind, freuen sich die Touristen. Diese hatten befürchtet, dass Urlaub in Italien 2007 noch teurer werden würde. isa


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