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Recht

Steuertipp der Woche

Von Mathias Frenzel

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/48 vom 2. Dezember 2006

Corporate IdentityElemente einer Copy-Strategie allgemeine Charakteristik der Copy-Strategie-Elemente Ibis-Copy-Strategie Positionierung Differenzierung des Produkts und Definition des unverwechselbaren Nutzenangebots Ibis verkörpert das Konzept des modernen Hotels und ist Trendsetter im 2-Sterne-Segment Consumer Benefit Art bzw.
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– Sie und Ihre Angestellten tragen einheitliche Kleidung in der Gastronomie, die Sie als Arbeitgeber stellen. Vielleicht ganz schlicht, ohne Logoein Markenelement in Bildoder Schriftform , wobei zwischen Wortbildmarken/ Schriftlogos , Bildmarken/Bildlogos und Emblemen/Charakteren unterschieden werden kann.
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. Um eine bestimmte Gediegenheit zu zeigen. Bei Kleidung, die kein Logo trägt, geht die Finanzverwaltung davon aus, dass der Angestellte derartige Kleidung auch ohne weiteres im Privatbereich trägt. Und damit ist die Gestellung solcher Kleidung ein geldwerter Vorteil und muss lohnversteuert werden. Das werden Sie Ihrem Angestellten natürlich nicht zumuten. Also übernehmen Sie die pauschale Versteuerung. Das sind natürlich wieder lästige KostenDer in Geldeinheiten bewertete Verbrauch von Produktionsfaktoren und Dienstleistungen, der zur Erstellung und zum Absatz der betrieblichen Leistung erforderlich ist.
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.

Damit soll jetzt Schluss sein: Der Bundesfinanzhof hat entschieden (Aktenzeichen V I R 21/05), dass auch Kleidung ohne Logo Berufskleidung sein kann, die nicht der LohnsteuerBesondere Erhebungsform der Einkommensteuer auf Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit.
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unterfällt. Dabei hat der BFH einen klugen Gedanken geäußert, den Sie sich nutzbar machen sollten.

Wird Kleidung gestellt, damit aus eigenbetrieblichem Interesse heraus – das Gericht sagt: als notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzung – ein bestimmtes Gesamterscheinungsbild erreicht wird, so ist das nicht als lohnähnliche Leistung anzusehen.

Praxistipp: Dokumentieren Sie in Ihren Steuerunterlagen, warum Sie (sich und) Ihrem Angestellten die Kleidung gewähren. Beispiel: „Der/Das blaue Zweireiher/das Kostüm mit gestreifter Krawatte/Halstuch in den Betriebsfarben dient der sofortigen Zuordnung im Hotel, auf Messen und im AußendienstMan unterscheidet zwischen unternehmenseigenem Außendienst und freien Handelsvertretern vor Ort.
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.“

Verzichten Sie daraufhin bewusst auf eine pauschalierte Lohnbesteuerung und kündigen Sie das Ihrem Finanzamt schriftlich an.


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