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Recht

Steuertipp der Woche

Von Oliver Henning

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/49 vom 9. Dezember 2006

Ausgaben für Ihre Betriebsveranstaltungen mit Ihren Arbeitnehmern bleiben nur dann lohnsteuerfrei, wenn sie die Freigrenze von 110 Euro (inkl. UmsatzsteuerVerkehrssteuer, mit der grundsätzlich jeder Ver- oder Gebrauch von Waren und Dienstleistungen belastet wird.
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!) je Arbeitnehmer nicht überschreiten. Auch eine nur geringfügige Überschreitung dieser Grenze würde dazu führen, dass die gesamten Ausgaben für diese Veranstaltung steuerpflichtig würden.

Unser Tipp: Planen Sie eine Veranstaltung, bei der die 110 Euro-Grenze überschritten wird? Dann empfehlen wir Ihnen, vor der Veranstaltung eine schriftliche Erklärung von Ihren Arbeitnehmern einzuholen. In dieser bestätigen diese, dass Sie bei einem Überschreiten der Grenze den Mehrbetrag durch Barzahlung oder Kürzung des Netto-Arbeitslohnes selbst übernehmen. Eine solche – rein vorsorgliche – Erklärung vermeidet auch bei erst später im Rahmen einer LohnsteuerBesondere Erhebungsform der Einkommensteuer auf Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit.
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-Außenprüfung aufgedeckten Überschreitungen eine unnötig hohe Steuerbelastung. Der Basisbetrag bleibt so in jedem Fall steuerfrei.

Ein anderer Weg zur Erhaltung der Steuerfreiheit ist die Aufteilung in einen geselligen als auch einen dienstlichen Teil. Dies gilt insbesondere für Betriebsveranstaltungen mit Übernachtung. Sofern die Betriebsveranstaltung einen abgrenzbaren dienstlichen Anteil enthält, sind sämtliche Übernachtungs- und Verpflegungskosten nur anteilig der Betriebsveranstaltung und im Übrigen dem dienstlichen Teil zuzurechnen.

Unser Tipp: Planen Sie für auswärts Programmpunkte mit dienstlichem Charakter ein. Zum Beispiel eine Betriebsbegehung bei einem Lieferanten oder ein Fachseminar.


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