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Weniger Kosten dank moderner Technik

Angesichts steigender Energiepreise entwickeln die Hersteller besonders verbrauchsarme Geräte / Auch Wasser und Chemikalien werden eingespart

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/23 vom 7. Juni 2008
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Auf die Frage nach den Trends in der Spültechnik berichten große Hersteller fast wie im Chor: „Reduzierung der Betriebskosten durch sparsamen Energie- und Wasserverbrauch“, sagt stellvertretend Paul Mayser von Palux. Und er fügt hinzu: „Nutzung der Elektronik zur besseren Steuerung und Regelung sowie höherer Bedienkomfort für den Anwender.“ Neben großen Lösungen warten die Techniker mit zahlreichen innovativen Details auf, die um die Problemfelder Spülkosten und Hygiene kreisen.

Geringer Verbrauch

In diesem Sinne hat Meiko www.meiko.de ) die EWS-Technologie entwickelt. Dieses Energie- und Wasser-Sparsystem hat seine Grundlage in der Laugenfeinfiltertechnik Aktivplus, die nach Unternehmensangaben eine bisher einmalige „Reinheit“ der Waschlauge schafft. Für ein erstklassiges Reinigungsergebnis sind in Verbindung mit effektiver Klarspülung nur noch 2,6 Liter frisches Wasser je Spülgang erforderlich. Und die Vorteile multiplizieren sich: Mit der geringeren Menge Wasser reduzieren sich Heizenergiebedarf, Reiniger- und Klarspülerbedarf. Die Laufzeiten verkürzen sich, die Korbleistungen erhöhen sich. Viel Geld und Energie sind also zu sparen.

Für gute Hygienepraxis und deren Kontrolle macht sich Winterhalter stark www.winterhalter.de ). Das passiert ohne Kontrollaufwand und technisch integriert. Dabei kann die Spülmaschine freiwillig in das HACCP-Konzept integriert werden. Dann ist der Restaurant- oder Betriebsleiter jedoch verpflichtet, die kritischen Kontrollpunkte, die sich aus den länderspezifischen Leitlinien ergeben, regelmäßig zu prüfen und zu protokollieren, sowie bei Abweichung von den definierten Grenzwerten sofort einzuschreiten. Da dies in der Praxis für den Bediener einer Spülmaschine zu immensem Kontrollaufwand führen würde, hat Winterhalter bei seinen Spülmaschinen bereits Vorkehrungen getroffen, dass Grenzwerte wie Temperaturen, Kontaktzeit und Reinigerdosierung immer automatisch eingehalten werden. Hierbei kommen die in Deutschland geltenden DIN-Normen zum Tragen, etwa die in der DIN 10512 für das gewerbliche Geschirrspülen in einer Eintankspülmaschine vorgegebenen Parameter.

Ein kühles Bier in ein kühles Glas! Dafür sorgt die Gläserspülmaschine Profi GX von Hobart www.hobart.de ). Nach der heißen Waschung, die ein hygienisch einwandfreies Ergebnis garantiert, kann die Klarspülung zum Schluss ohne Wartezeit von heiß auf kalt umgeschaltet werden. So ist das Glas kühl, kann sofort wieder verwendet werden und sorgt für einen kühlen Trinkgenuss bei stabilem, feinporigen Schaum. Beim Öffnen der Tür entweicht kein feuchtwarmer Wasserdampf und erlaubt angenehmeres Arbeiten. Die überdurchschnittliche Einschubhöhe von 425 Millimetern lässt die bequeme Aufnahme von hohen Weizenbiergläsern zu. Zudem sorgt die Klarspülpumpe für eine Spülung mit konstant 2,5 Liter, unabhängig von bauseitigen Druckschwankungen. Das spart Wasser, Energie und Chemiekosten.

Miele Professional www.miele-professional.de ) hat ein rotierendes Spülsystem entwickelt. Es wird beispielsweise im Haubentankgeschirrspüler G8072 eingesetzt und besteht aus einem Spülarm und einem Nachsprüharm, die sich jeweils oben und unten im Spülraum befinden und den Wasserstrahl optimal verteilen. Die Anordnung der beiden Arme sowie zusätzliche Spüldüsen sorgen dafür, dass es keine Spülschatten mehr gibt. Da fast das gesamte neue Spülsystem aus Metall besteht, wird eine sehr hohe Material- und Temperaturbeständigkeit erreicht. Reduzierte Energiewerte und eine niedrige Wärmeemission werden durch die doppelwandige Haube des G 8072 erreicht. Eine neue optische AnzeigeWerbemittel.
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informiert das Spülpersonal, wenn Reiniger und Klarspüler nachgefüllt werden müssen.

Starker Strahl

Damit das Reinigungsergebnis von einem schwankenden Wasserdruck im Leitungssystem unabhängig ist, wurde das Gerät serienmäßig mit einer Druckerhöhungspumpe ausgerüstet. Sie verhindert, dass der Wasserdruck beim Nachsprühen sinkt. Neu ist ein automatisches Selbstreinigungsprogramm, das 200 Sekunden dauert. Auch die manuelle Nachreinigung und das Entsorgen ausgefilterter Reste sind besonders einfach. gpd


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