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Neuer Akzent in der Skyline von Pudong: Hinter der Glasfassade des neuen Gebäudes (r.) verbergen sich 375 Zimmer der Hotelkette Shangri-La. Links daneben der ältere Teil des Luxushotels Foto: Hotel

Gastgewerbe International

„Das Hotel muss Reiseziel sein“

Shangri-La Pudong ist nach Fertigstellung eines zweiten Gebäudes die größte Spitzen-Herberge der chinesischen Metropole

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/18 vom 6. Mai 2006
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SHANGHAI Keine Hotelkette in Asien expandiert so stark wie Shangri-La. Mit der Eröffnung eines weiteren Hotelturms im Stadtteil Pudong zählt die Luxuskette zur größten in ganz China. Über 8000 Zimmer in insgesamt 19 Shangri-La Hotels stehen für Geschäftsleute, nationale und internationale Gäste bereit.

Mit dem neuen Turm hat die Hotelkette ehrgeizige Pläne: „Gäste sollen nicht nur wegen der Stadt Shanghai kommen. Das Shangri-La Pudong muss das Reiseziel sein“, sagt Hoteldirektor Philippe Caretti.

Ein Reiseziel, das sich Shangri-La viel hat kosten lassen: 138 Mio. US- Dollar wurden investiert, um den bestehenden Hotelkomplex durch einen weiteren Tower mit 375 neuen Zimmern und Suiten zu erweitern. „Mit einer Gesamt-Zimmerzahl von nun 981 Zimmern ist das Shangri-La das größte Top-Hotel in Shanghai und das größte Hotel der Shangri-La Kette weltweit“, sagt PR-Direktorin Angel Mao.

Shangri-La hat Vertrauen in den chinesischen Markt, der nach Ansicht der Hoteldirektion neue Hotelzimmer braucht: „Wir haben das ganze Jahr über eine Belegungsrate von 80 bis 90 Prozent“, sagt Angel Mao selbstbewusst. Sie geht davon aus, dass sie auch im zweiten Hotelturm eine sehr hohe Belegungsrate erreichen werden. Mao: „Unsere neuen großzügigen Zimmer mit einer Fläche von 54 Quadratmetern, Broadband-Internetanschluss und Satellit-TV mit Flachbildschirm bieten viel Komfort für Touristen und Geschäftsreisende.“ Auch das Chi Spa, das schon im Shangri-la Bangkok als bestes Spa Asiens nominiert wurde, ist außergewöhnlich. Mao: „In neun privaten Suiten können sich Gäste zum Beispiel eine Gesichtsbehandlung mit aromatischen Ölen gönnen oder in einem Lotos Milk Bad entspannen.“

Diese Annehmlichkeiten rechtfertigen auch einen höheren Zimmerpreis. Im Tower II kostet das Zimmer rund 40 Euro mehr als im bestehenden Gebäude, wo Zimmerraten für ein De-Luxe-Einzelzimmer in der Saison bei rund 330 Euro liegen.

Im Grand Ballroom und weiteren zehn Veranstaltungsräumen im TowerI finden vor allem Konferenzen, Hochzeiten und Betriebsfeiern von großen Firmen wie Siemens oder Microsoft statt. Da die Räume das ganze Jahr über zu rund 85 Prozent ausgebucht sind, sah die Hoteldirektion Bedarf für einen weiteren großen Veranstaltungsraum: Im China Ballroom im Tower II können künftig Empfänge für bis zu 1700 Gäste veranstaltet werden.

Kulinarisch setzt das Hotel auf Vielfalt: Neben Pairet‘s „cuisine de voyage“ im Jade 36 mit Gerichten aus aller Welt und dem Restaurant Nadaman mit authentischer japanischer Küche, kann sich der Gast im Yi Café durch viele Länder probieren: Von China, Japan, Indien, Südostasien und dem Westen. Das Besondere ist die lebendige Atmosphäre: Zehn offene Küchen, aneinander gereiht wie in einer modernen Markthalle, gewähren Einblick, wie zum Beispiel Koch Kumar aus Neu Dehli sein Tandoor-Chicken grillt oder Koch Guo aus Lanzhou in China Dim Sum zubereitet.

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