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„Hygiene-TÜV“ in NRW geplant
Verbraucherministerium und der DEHOGA Nordrhein-Westfalen führen erste Gespräche
DÜSSELDORF Der Verbraucherminister von Nordrhein-Westfalen, Eckhard Uhlenberg, will im kommenden Jahr einen „Kneipen-TÜV“ einführen. Grund für den Vorstoß des Ministeriums: „Jede fünfte Küche von 47.000 Betrieben ist im vergangenen Jahr bei Hygienekontrollen negativ aufgefallen“, sagte Pressesprecherin Sabine Raddatz gegenüber der
Von schwarzen Schafen weiß Thomas Kolaric, Geschäftsführer des DEHOGA Duisburg, zu berichten. Er räumt ein, dass Schaben und Schimmelpilze in Restaurantküchen vorkommen können. Das Hygienesiegel – ein Smiley – soll an den Türen korrekt geführter Betriebe kleben. „Daran können Gäste in Zukunft erkennen, dass ein Lokal hygienisch einwandfrei ist“, erläuterte Verbraucherminister Uhlenberg. Derzeit führt das Ministerium mit dem DEHOGA NRW „erste Gespräche auf Fachebene“, um Kriterien festzulegen. Die Zusammenarbeit mit dem Gastgewerbe sei wichtig, betonte Raddatz. „Die Teilnahme der Gastronomen am „Hygiene-TÜV“ ist allerdings freiwillig.“
Von der
Für die Kriterien der Plakette orientieren sich Ministerium und DEHOGA am neuen Hygienerecht, das seit 1. Januar 2006 gilt. In Dänemark und den USA gibt es bereits einen „Hygiene-TÜV“ für Gaststätten.