Deutsche reisen gern spontan
NÜRNBERG. Die Deutschen fliegen auf Last Minute: 27 Prozent der Reisebürokunden buchen mittlerweile frühestens einen Monat vor Abreise ihren Urlaub. Das zeigt eine aktuelle Studie der Marktforschungsgesellschaft GfK im Auftrag des Last-Minute-Spezialisten L'tur. Die Zahl der Frühbucher, die ein halbes Jahr oder noch früher einen Reiseberater aufsuchen, ist dagegen auf unter 15 Prozent leicht gefallen.
Der Grund für das Reiseverhalten liegt nahe: Wer spontan bucht, legt für seinen im Schnitt 7,5 Tage dauernden Urlaub 472 Euro hin; Frühbucher, die 11,2 Tage verweilen, dagegen 793 Euro. Im Tagesschnitt ist die Last Minute-Reise damit rund zwölf Prozent günstiger als Frühbucher-Tarife.Die günstigsten Angebote gibt es zwischen April und Juni: Dann fallen die Preise für sieben Tage Urlaub auf unter 400 Euro.
Dass Last Minute-Urlauber unabhängig sind und deshalb am liebsten zwischendurch mal den Ferienkoffer packen, verdeutlicht die Studie ebenfalls: 45 Prozent sind vier bis sieben Nächte außer Haus, 23 Prozent lassen für drei Nächte den Alltag hinter sich. Die Vergleichszahlen bei den Frühbuchern liegen dagegen bei 27 Prozent und sechs Prozent bei Kurzreisen.
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