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Sattes Übernachtungsplus: Mediterranes Flair sichert dem Tessin (Ascona) einen sicheren Gästestamm Foto: Archiv

Ausland

Ausländische Gäste kehren zurück

Die Übernachtungszahlen in den Schweizer Hotels erreichen 2006 den höchsten Stand seit der Jahrtausendwende

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/15 vom 14. April 2007

BERN. Die Touristiker und Hoteliers in der Schweiz frohlocken: Die eidgenössischen Hotelbetriebe konnten 2006 bei den Übernachtungen das beste Jahresergebnis seit dem Jahr 2000 verzeichnen. Bei den statistischen Zahlen fällt auf, dass die Schweiz bei ausländischen Gästen wieder sehr beliebt ist, ihre Zahl nahm im vergangenen Jahr deutlich zu.

1,9 Mio. Übernachtungen mehr wurden im vergangenen Jahr gegenüber dem Jahr 2005 in der Schweiz gezählt. Und mit insgesamt 34,8 Mio. Übernachtungen wurde das beste Ergebnis seit dem Jahrtausendwechsel verbucht. Das sind 5,8 Prozent mehr als im Vorjahr, so das Bundesamt für Statistik (BFS) in Bern.

Vor allem die ausländischen Gäste, – ihre Zahl stieg um 7,2 Prozent – haben zu dem Rekord beigetragen. Insgesamt gehen 15,2 Mio. Übernachtungen auf ihr Konto. Die Eidgenossen selbst brachten es auf zirka 19,6 Mio. (+4 %). Damit, so hoffen die Touristiker, habe die Schweiz die Talsohle endgültig durchschritten.

Der durchschnittliche Hotelaufenthalt betrug 2,4 Nächte pro Gast, wobei die Besucher aus den Golf-Staaten mit 3,9 Nächten am längsten in den Schweizer Hotels blieben, inländische Gäste kamen im Schnitt auf 2,2 Hotelnächte.

Wie auch in der Vergangenheit waren die Deutschen auch 2006 die zahlenmäßig stärkste ausländische Gästegruppe in dem Alpenland (5,7 Mio. Logiernächte), gefolgt von den Briten (2,2 Mio. Logiernächte), den USA, Frankreich und Italien. Drei von vier ausländischen Gästen in der Schweiz kamen aus einem dieser fünf Länder.

Wie immer führt Graubünden mit 5,7 Mio. Logiernächten die Beliebtheitsskala bei den Gästen an – eine Zuwachsrate von satten 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Enorme Zuwachsraten verzeichnen Zürich (+7,9%), das Tessin (+6,6 %) und Bern (+5,8 %).Ingrid Sachsenmaier

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