Konzepte: Restaurant Chipps in Berlin
Beilagen im Rampenlicht
BERLIN. Der Raum ist offen und modern, ein Ort, an dem sich Vegetarier und Veganer, Gesundheitsbewusste und Individualisten besonders wohl fühlen sollen. So will es das Konzept von Chipps, einem Restaurant in Berlins Mitte. Direkt hinter dem Auswärtigen Amt gelegen, ist es das erste von zwei Häusern, die das gastronomische Angebot der Hauptstadt erweitern wollen.
Der Chipps-Prototyp kam so gut an, dass die Konzept-Macher Heinz Gindullis und Stephan Hentschel damit auf dem dritten Platz beim Leaders Club Award 2010 landeten. Das zweite Chipps wird voraussichtlich im März nächsten Jahres in der Friedrichstraße eröffnen.
Gäste haben die Wahl
Dort will Eigentümer Heinz Gindullis, in der Berliner Szene besser bekannt unter dem Spitznamen Cookie, das gleiche Konzept verwirklichen wie in der Jägerstraße. „Bei uns gibt es saisonale und regionale Gerichte, wobei wir sehr großen Wert auf hochwertige Zutaten legen“, erläutert Inhaber Gindullis.
Meist handelt es sich dabei um Bio-Produkte. Doch das wirklich Besondere ist, dass die Gewichtung der Gerichte umgedreht wurde: So rücken im Chipps die Sättigungsbeilagen in den Mittelpunkt.
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Hier bestellen die Gäste die sogenannten Basics wie Kartoffeln, Knödel, Nudeln oder Reis und wählen dazu das gewünschte Gemüse, Dressing, Topping oder eine Sauce. Fisch oder Fleisch können ebenfalls bestellt werden, fungieren im Chipps aber nur Beilage. Wobei sie nicht nur als „Side Dish“ auf einen Extra-Teller serviert, sondern auch separat zubereitet werden.



