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Berentzen-Bilanz: Rückkehr in die Gewinnzone
HASELÜNNE. Die Berentzen-Gruppe AG ist im Geschäftsjahr 2009 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wie der Spirituosen-Spezialist mitteilt, konnte das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,5 Mio. Euro auf 7,3 Mio. Euro verbessert werden.
Die Nettoverschuldung des Unternehmens wurde um 15,9 Mio. Euro auf 7,4 Mio. Euro reduziert, gleichzeitig erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf solide 38,5 Prozent.
Der Hauptversammlung soll am 20. Mai 2010 vorgeschlagen werden, jeweils für die Geschäftsjahre 2007, 2008 und 2009 eine Dividende von 0,13 Euro je Aktie an die Vorzugsaktionäre auszuschütten. "Dieser Erfolg ist auf die konsequente Umsetzung unseres Ende 2008 begonnenen Restrukturierungsprogramms zurückzuführen", sagt Stefan Blaschak, Vorstandsvorsitzender der Berentzen-Gruppe AG.
Wesentliche Maßnahmen des Programms waren laut Blaschak die Zusammenlegung der Spirituosenproduktion am Standort Minden, eine umfassende Reorganisation des Geschäftsbereichs "Alkoholfreie Getränke" sowie eine Neuorganisation der Marken und eine schlankere Verwaltung.
"Wir werden künftig noch mehr auf die Stärken unserer Marken bauen", so der Vorstandschef.
Das Unternehmen werde sich künftig weiter auf die bekannten Eigenmarken "Berentzen" (Fruchtige, Minis, Klassiker, B2), "Puschkin"-Wodka und auf norddeutsche Erzeugnisse wie Bommerlunder und Strothmann und auf die vom Tochterunternehmen Vivaris hergestellten alkoholfreien Getränke konzentrieren.
Zum Restrukturierungsplan gehörte im vergangenen Jahr auch ein Personalabbau. Am Jahresende 2009 beschäftigte die Berentzen-Gruppe 487 Mitarbeiter, im Vorjahr waren es 629 Mitarbeiter. Für die im Rahmen der Restrukturierung vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeiter wurde ein Sozialplan erstellt.
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