Zulieferer
Bitburger steigert erneut Marktanteile
von Bernhard Eck
BITBURG. Die Bitburger Braugruppe zieht für 2010 eine positive Bilanz: Trotz des schrumpfenden Markts hat das Eifeler Unternehmen, zu dem Marken wie König Pilsner, Licher oder Wernesgrüner gehören, insgesamt 7,4 Mio. Hektoliter (2009: 7,3 Mio. Hektoliter) abgesetzt. Das entspricht einer Steigerung von 1,3 Prozent. Mit 776 Mio. Euro stiegen die Bruttoumsatzerlöse der Braugruppe um 1,7 Prozent (2009: 763 Mio. Euro).
„Das Jahr 2010 war wie erwartet schwierig", stellt Werner Wolf, Sprecher der
Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe, fest. Das habe sich besonders im
Fassbiersegment bemerkbar gemacht. „Auch die Fußball-WM und der schöne aber zu kurze
Biergartensommer konnten den rückläufigen Markttrend nicht aufhalten. Trotzdem sind wir mit dem Gesamtergebnis zufrieden. Die Bitburger Braugruppe ist besser als der Markt", so Wolf.
Pils und Radler laufen gut
Wie das Unternehmen weiter mitteilt, habe die Verlagerung des Außer-Haus-Konsums in die Haushalte zu einer Steigerung der Marktanteile in Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und Getränkeabholmarkt geführt. Erfreulich sei die Entwicklung im absatzbedeutenden Pilssegment und bei Radler. Auch im wichtigen Wachstumssegment der alkoholfreien Biere habe die Braugruppe auf dem deutschen Biermarkt eine leichte Steigerung erzielt.
Ziel: Erneutes Wachstum
Auch das Jahr 2011 stelle die gesamte Branche vor große Herausforderungen, heißt es aus der Eifel. Der Rückgang des Bierkonsums sei kein kurzfristiger Trend, sondern werde sich weiter fortsetzen. Hinzu kämen massive Kostensteigerungen bei Rohstoffen, Energie und vielen anderen Kostenarten. Dennoch hat Vorstandssprecher Werner Wolf ein ehrgeiziges Ziel: „Wir werden profitables Wachstum generieren, trotz des rückläufigen Trends im Markt."

