Anzeige

AHGZ - Das Fachportal für Hotellerie und Gastronomie

Anzeige

Neues Outfit: Das Dolder Grand führt jetzt als einziges der sechs Züricher 5-Sterne-Hotels den Zusatz „Resort“ Foto: Hotel

Ausland

Das Dolder ist jetzt ein City Resort

Schweizer Traditionshotel nach vier Jahren Umbau und Renovierung wiedereröffnet

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2008/16 vom 19. April 2008
von

ZÜRICH. Back to the roots – aber nur was den Eingang betrifft: Denn dieser liegt jetzt beim The Dolder Grand City Resort wieder auf der Südseite des Hauptgebäudes – wie früher. Ansonsten ist das 5-Sterne-Haus in Zürich nach vier Jahren Schließzeit fast nicht wiederzuerkennen.

Das mit Umbau und Renovierung beauftragte Londoner Architekturbüro Foster and Partners legte zum Beispiel zwei geschwungene Flügel – Spa Wing und Golf Wing – um den historischen Hauptbau. Die Fassade des Hauptbaus wurde jedoch vollständig in den Ursprungszustand von 1899 zurückgeführt. Das sanierte Haus setzt vor allem auf Wellness und Wellbeing. Das Dolder Grand Hotel & Curhaus, vor nahezu 110 Jahren vom Basler Architekten Jacques Gros geplant, bot damals Platz für 220 Gäste und war mit Etagenbädern ausgestattet.

Seit Anfang April empfängt das umgebaute Dolder seine Gäste in insgesamt 173 Zimmern und Suiten. Für die vier Top-Suiten stehen berühmte Gäste Pate. Bei der 400 Quadratmeter großen Maestro Suite im Turm des Hauptgebäudes ist es Herbert von Karajan, bei der Carezza Suite der Schweizer Künstler Alberto Giacometti. In der Masina Suite ist es die Schauspielerin Giulietta Masina, Ehefrau von Federico Fellini, und bei der Suite 100 sind es die Rolling Stones mit dem legendären The 100 Club in London. Eine Übernachtung in den Top-Suiten kostet zwischen 5200 und 14.000 Schweizer Franken.

Als sich der Unternehmer Urs E. Schwarzenbach 2001 die Aktienmehrheit an dem Hotel sicherte und es drei Jahre später schloss, um den am Ende mehr als 440 Mio. Franken teuren Umbau zu beginnen, wusste er, dass er das Haus in der Topklasse der internationalen Luxushotellerie ansiedeln wollte – mit Restaurants, Bankett- und Seminarräumlichkeiten sowie einen Spa-Bereich auf 4000 Quadratmetern. Die unter Denkmalschutz stehenden Räumlichkeiten wie die Steinhalle im Hauptgebäude sowie sechs denkmalgeschützte Zimmer wurden historisch originalgetreu restauriert. Absolut neuzeitlich und wegweisend dagegen die Energiegewinnung. So wurden 70 Erdwärmesonden rund 150 Meter tief in der Erde versenkt.

Das Dolder Grand verfügt über zwei Restaurants und eine Bar, die auch der Öffentlichkeit zugänglich sind. Im The Restaurant (54 Plätze) wird junge und innovative Gourmetküche serviert, am Herd steht Sternekoch Heiko Nieder, ehemals L’Orquivit im Dorint am Bonner Venusberg. Im urbanen Garden Restaurant steht die Küche unter europäischem Einfluss. Mit der architektonischen Integration der Endstation der Dolderbahn und einem gedeckten Zugang zum Hotel findet der Umbau seinen Abschluss. isa

www.doldergrand.ch

Kommentieren Drucken
Auch interessant

Landgasthaus Hirschen

Eigentümer/Betreiber: Karl und Verena Amann Küchenchef: Ralf Lange Restaurantleiter: Karl Amann Mitarbeiter: 25 feste, Aushilfen nach Bedarf Plätze: innen 180, außen 200 Preise (Hauptgericht): rund 14 Euro Umsatz: keine Angaben Durchschnittsbon: 20 bis 25 Euro Kontakt: Kirchgasse 1 78343 Gaienhofen-Horn Tel. mehr...

Weitere Artikel aus Märkte und Unternehmen vom 19.04.2008 :

Konzepte: Landgasthaus Hirschen (19.04.2008)
Lieferanten: Abgeschmeckt mundet besser (19.04.2008)
Lieferanten: Hier löffeln Gäste gerne aus (19.04.2008)
Interview Stefan Bachmann: „Klare Suppen liegen im Trend“ (19.04.2008)
Ausland: Thurnher‘s Alpenhotel (19.04.2008)
Ausland: Alpenluxus auch im Sommer (19.04.2008)
Touristik: In China zeigt man, was man hat (19.04.2008)
Touristik: Rekordbilanz für München (19.04.2008)
Touristik: Tipps für den Umgang mit Gästen aus China (19.04.2008)
AHGZ-Monitor: Der Optimismus festigt sich (19.04.2008)

Diesen Artikel bei Google+, Xing, Twitter oder Facebook weiterempfehlen:

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel