Märkte & Unternehmen
Deutschlands Hotelmarkt im Wandel
Eine kurze Bilanz des Markts für Hotelimmobilien: Jones Lang LaSalle Hotels ist seit zehn Jahren in der Bundesrepublik aktiv
FRANKFURT/M. Seit September 1997 ist Jones Lang LaSalle Hotels als Beratungsunternehmen für Hotelimmobilien in Deutschland präsent: ein Jahrzehnt mit starken Schwankungen auf den Hotelmärkten und einem grundlegenden Wandel. Von 1997 bis 2006 sind in Deutschland rund 6,6 Mrd. Euro in Hotelinvestments geflossen. Die jährlichen Volumina zeigten dabei eine Bandbreite von 130 Mio. Euro (1999) bis zum Rekordergebnis von 2,3 Mrd. Euro im vergangenen Jahr.
In den ersten Jahren waren es vor allem deutsche Investoren, allen voran offene und geschlossene Immobilienfonds, die auf Hotels mit Pachtverträgen fokussiert waren. „Die Anzahl der Transaktionen war limitiert. Zwischen 1997 und 1999 gab es nur eine einzige Hoteltransaktion über mehr als 100 Mio. Euro. Das war der von uns 1998 durchgeführte Verkauf des Sheraton Frankfurt Airport mit Managementvertrag für damals 300 Mio. DM. 2000 waren erstmals mehr als 10 Einzeltransaktionen mit einem Volumen von 592 Mio. Euro zu verbuchen – damals ein absoluter Rekord“, erinnert sich Christoph Härle, der das Frankfurter Büro eröffnete. Dieses Jahr liegt das Hotelinvestmentvolumen bereits im September bei mehr als 1,5 Mrd. Euro, mit 19 Einzeltransaktionen und vier Portfoliotransaktionen. Seit 2004 habe sich das Engagement internationaler Investoren deutlich verstärkt. Allerdings kämen nationale Investoren künftig wieder verstärkt zum Zug. Internationale Investoren, deren Akquisitionen stärker auf Fremdkapital aufgebaut sind, dürften dagegen ihre Aktivitäten zurückfahren, so Härle. red
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