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Das Atlantic ist wieder in der Top-Kategorie angekommen. Das tut nicht nur der Hotellerie in Hamburg gut

Editorial

Die Marke macht’s!

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2011/38 vom 17. September 2011
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Zu viele verderben den Brei, oder besser gesagt das Profil. Das mag sich die Hotelkette gedacht haben. Denn sie sortiert ihre drei Economy-Marken neu und fasst sie unter dem Dach Ibis zusammen. Die in Deutschland nicht so bekannte Marke All Seasons wird zu Ibis Styles und die im Low-Buget angesiedelten Etap Hotels heißen künftig Ibis Budget. Nicht umbenannt werden die bisherigen Ibis-Häuser.

Mit dieser Strategie versucht Accor Bekanntheit und Wertigkeit der Marke Ibis auf die beiden anderen Economy-Segmente zu übertragen. Damit verknüpft ist eine weitere Modernisierung der Häuser.

Das ist Folge auch des harten Konkurrenzkampfes. Mitbewerber wie Motel One, B&B und andere sind längst in den begehrten Markt der Budget-Hotels eingedrungen. Mit dem neuen einheitlichen Auftritt lenkt Accor alle Aufmerksamkeit auf seine Megamarke Ibis und eröffnet den bisherigen Submarken neue Entwicklungsmöglichkeiten.

Einen Imagegewinn verspricht sich auch eine ganz andere Marke, eine Einzelmarke: das Atlantic Hotel in Hamburg. Das Traditionshaus hat in den vergangenen Jahren mächtig an Renommee verloren. Zimmer und Ausstattung waren in die Jahre gekommen, kurzum es war dringend renovierungsbedürftig. Aber wenig geschah. Zu allem Unglück verlor das Grandhotel auch noch seine 5-Sterne-superior-Klassifizierung. Doch im Vorjahr kam endlich die Generalrenovierung in Gang. Mittlerweile erstrahlen 131 Zimmer und Suiten in neuem Glanz, die restlichen folgen bis Ende des Jahres. Zur Belohnung wurde das Atlantic wieder in die DEHOGA-Klassifizierung 5-Sterne-superior aufgenommen. Das tut nicht nur der Hotellerie in Hamburg gut, sondern wird sicherlich auch Udo Lindenberg freuen, der dort immer noch seinen ersten Wohnsitz hat.

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