Aus der Branche
Elsässer fokussieren Koch-Revolution
Die Straßburger Fachmesse Égast ist vor allem für den Food-Bereich relevant und versteht sich dabei als europäisches Forum
von Heinz Feller
STRASSBURG Mit ihrer Mischung aus Ausstellung, Fachvorträgen, Wettbewerben und Schauprogramm will die Égast auch im Jahr 2006 geballte Informationen fürs Fachpublikum bieten.
Vom 12. bis 15. März 2006 zeigen Marktführer aus Frankreich und dem europäischen Ausland auf dem Ausstellungsgelände Parc des Expositions de Strasbourg-Wacken Innovationen für Gastronomie und Hotellerie.
Darüber hinaus gibt es Wettbewerbe für Köche, Pâtissiers und Baristas, Trophäen für Küchenchefs in der Gemeinschaftsverpflegung, den Grand Prix der Fleischer für die innovativste Wurstplatte, Wettbewerbe für Bäcker sowie eine Verkostung der besten Rieslingweine der Welt. Vor allem im Food-Bereich hat sich die Égast schon in der Vergangenheit einen Namen als Trendsetter gemacht. Dieses Mal greift sie die „molekulare Gastronomie“ auf, die letzte große Koch-Revolution des 21. Jahrhunderts.
Zu ihrer Eröffnung lädt die Messe eigens hierfür die bekanntesten Küchenchefs aus ganz Europa ein, unter ihnen die Drei-Sterneköche Heston Blumenthal, Pierre Gagnaire, Jean-Georges Klein, aber auch Könner wie Denis Martin, Ettore Bocchia und Emile Jung, der bei der Égast-Pressekonferenz mit „kalten Verführungen aus der Retorte“ seine Ideen von molekularer Küche präsentierte.
Daneben versteht sich die Messe nach dem Willen der Organisatoren als „Ort des europaweiten Austauschs” zwischen Hotelfachschulen und Gastronomen.
Zu den Highlights zählt im nächsten Jahr zudem das neu ins Programm aufgenommene Dialog-Forum „Café de la Tribune“. Dort stellen namhafte Referenten die Erfolgsparameter für Gastronomie, Pâtisserie und das Lebensmittelgewerbe vor


