Gastronomie
Feng Shui hält Einzug in Steigenberger-Küche
ZÜRICH. Unter dem Motto „Cuisine Naturelle“ steht jetzt die Küche des Steigenberger Bellerive au Lac in Zürich. Um das Wohlbefinden ihrer Gäste zu fördern, hat Hoteldirektorin Nathalie Grisoni den Feng-Shui-Berater Alexander Pjorin Jenny ins 4-Sterne-Hotel geholt. Das Ergebnis: Gerichte, deren Zutaten nach der 5-Elemente-Philosophie und dem Yin-Yang-Prinzip ausgewählt wurden. Dafür wurden alle Lebensmittel zunächst einem der fünf Elemente Holz (sauer), Feuer (bitter), Erde (süß), Metall (scharf) und Wasser (salzig) zugeordnet und in die Kategorien Yin (warm), neutral und Yang (kalt) unterteilt. Im Anschluss kreierte Küchenchef Markus Meyer daraus Speisen mit einem optimalen Verhältnis aller Elemente und Kategorien. Wo immer möglich, greift Meyer dabei auf Produkte kleiner, regionaler Erzeuger zurück. Die Ausgewogenheit der Feng-Shui-Gerichte soll zu einer Balance des Energiehaushaltes führen, wodurch sich der Gast auch nach einem mehrgängigen Gourmet-Menü noch fit fühlt. Um den Gästen die Orientierung zu erleichtern, werden die nach der Feng-Shui-Lehre zusammengestellten Speisen und Menüs durch ein spezielles Logo gekennzeichnet. Inzwischen schmückt es Zweidrittel der Speisekarte. Im Frühstücks- und Seminarbereich wird der Ansatz ebenfalls umgesetzt. So entwickelte ein Bäcker spezielles Feng-Shui-Brot und der Metzger liefert die entsprechende Wurst. Doch damit ist der Ideenreichtum des Steigenberger-Teams noch lange nicht erschöpft. So wird zurzeit beispielsweise mit Schweizer Winzern über die Herstellung von 5-Elemente-Weinen gesprochen.