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Eigenwillige Architektur: Lange Holzteile erinnern an die forstwirtschaftliche Tradition Foto: Gutmann

Gastgewerbe Österreich

Fernsehen in der Biosauna

Wellnessresort Carinzia mit außergewöhnlicher Architektur

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/48 vom 3. Dezember 2005
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NASSFELD Kann Wellnesshotellerie heute noch positiv überraschen? Zu auswechselbar scheinen die Angebote, zu uneinlösbar die Gesundheitsversprechungen, zu langweilig häufig die Atmosphäre. Im neuen Falkensteiner 4-Sterne-Hotel Carinzia in Tröpolach-Hermagor (Kärnten) ist das anders. Unternehmenschef Erich Falkensteiner ist davon überzeugt, dass die Zukunft der Wellnesshotellerie in der architektonischen Einzigartigkeit der Häuser liegt.

Für die außergewöhnliche Architektur des Hotels Carinzia zeichnet der Wiener Architekt Arkan Zeytinoglu verantwortlich. Er bildete beispielsweise mit sich verengenden Etagen und Atrien die Topografie der Schluchten und Flüsse des Landes nach. Und mit langen, teils über drei Stockwerke reichenden hellen Holzlatten greift er auf die forstwirtschaftliche Tradition der Region zurück.

Das 2378 Quadratmeter große Spa unter der Leitung von Gernot Deutsch bietet ein modernes Wellnessprogramm. Acht Therapeuten sind in 11 Therapieräumen um das Wohlergehen der Gäste bemüht. Vielfältige Offerten an Massagen und Anwendungen stehen für die Gäste bereit.

Der Pool ist 350 Quadratmeter groß. Vom Außenpool hat man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Hänge. Großzügig auch der Saunabereich mit Außen-Finnensauna (Kärntner Blocksauna), Sole-Dampfbad und Gailtaler Biosauna (mit riesigem Flachbildschirm). Das Hotel selbst, nach einer Bauzeit von nur einem Jahr eröffnet, hat 114 Doppelzimmer (31qm), 39 Juniorsuiten (47 qm) und sieben Luxus-Seniorsuiten (77 qm), alle mit Balkon. Dazu kommen die Senior Suite Emotion und die Senior Suite Spa mit Privatsauna. Nach einem sechswöchigen Soft-Opening, bei dem man 85 Prozent Belegung mit Sonderkonditionen erzielte, zeigte sich das Hotelteam um Unternehmenschef Erich Falkenhauser, Hotelchef Andreas Feichter und Marketing Sales Manager Gabriele Trinker rundum zufrieden.

Mit dem „Carinzia“ hat die Falkensteiner Gruppe ihr viertes Wellnessresort und 26. Hotel insgesamt eröffnet. Das Hotel – 26,5 Mio. Euro Kosten – wurde von Falkensteiner (25,1 Prozent) zusammen mit der KHBAG Kärntner Holding Beteiligungs-AG, ein 100prozentiges Tochterunternehmen der Hypo Alpe-Adria-Bank-International, (74,9 Prozent) entwickelt.

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