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Für mehr Überblick: Mit Ampelkennzeichnung findet sich der Käufer schnell zurecht Foto: Foodwatch

Food & Beverage

Foodwatch: Viel Salz und Fett in Tiefkühl-Gerichten

19. Oktober 2009
von  

BERLIN. Fertigprodukte aus dem Tiefkühlregal enthalten oft viel Salz oder Fett. Das hat ein Test der Verbraucherrechtsorganisation ergeben. 24 Produkte wurden mit Hilfe der Ampelkennzeichnung verglichen.

Laut Foodwatch verzehrt jeder Verbraucher im Jahr 39 Kilogramm Tiefkühlware, Tendenz steigend. "Einige liegen jedoch schwer im Magen", sagt Foodwatch-Sprecherin Christiane Groß. So bestand einer der geprüften Tiefkühl-Zwiebelkuchen fast zu einem Viertel aus Fett. Und ein dick panierter Schnitzel-Toast entpuppte sich als extrem salzig. Es gebe aber auch Tiefkühlprodukte mit einem ausgewogenenen Nährwertgehalt.

Gerade bei stark verarbeiteten Produkten sei es schwierig, den Nährwertgehalt einzuschätzen, so die Organisation. Die informiere darüber schnell und verständlich. Deshalb fordert Foodwatch von den Verbraucherministern der Länder, dass sie sich für dieses System einsetzen.

Bisher seien nur vier Produkte des Herstellers Frosta mit der Ampel gekennzeichet. "Die Ampelkennzeichnung würde endlich für Durchblick im Kühlregal sorgen", so Christiane Groß. Mit einem roten Punkt zeige die Ampel klar: Hier steckt viel Salz oder Fett drin.


www.foodwatch.de/ampel

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