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Zeigen, wie es geht: Auch der Messeauftritt von Unilever Foodsolutions präsentiert Know-how und Lösungen für die PraxisFoto: HMC

Lieferanten

Frisch, handlich und gesund

Food-Hersteller und Lieferanten rüsten sich für neue Verzehrgewohnheiten und bieten immer mehr Service / Gefragt sind kleinere Mahlzeiten und Snacks

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/15 vom 14. April 2007
von

HAMBURG. Keine Geschmacksverstärker, keine Konservierungs-, keine Farbstoffe. Dafür Natürlichkeit, handmade Optik, Frische und regionaler Bezug. Im Fokus der Internorga 2007 standen Produkte und Dienstleistungen mit Mehrwert und Zusatznutzen für mehr Umsatz.

Ein großes Thema ist nach wie vor Fingerfood. Nicht nur mit innovativen Produkten sondern auch mit Dienstleistungen, Ideen und Konzepten bedient Salomon FoodWorld www.salomon-foodworld.com ) seine Kunden. Die Salomon-Experten um Philip Dean Kruk und Bernd Stark hatten drei neue Minis im Programm, darunter Mini Wraps.

Auch an der Fun-Food-Bar beim Servicebund www.servicebund.de ) drehte sich alles um Trendprodukte. „Früher galt Fingerfood als Notlösung, heute ist es ein gesellschaftsfähiges Angebot,“ betonte Kay Hiller vom Marketing der Company.

Rund um das Flying Buffet drehten sich die Neuheiten am Stand von Sander Gourmet www.sander-gourmet.com ). Mit dabei Sushi, die Cocktail-Snacks Papillon sowie Fingerfood aus Fisch, Fleisch und Geflügel. Jürgen Bergmann, Marketingleiter bei Stöver Frischdienst www.stoever.de ), verwies auf die Sortimentserweiterung im Bereich Fisch & Seafood, denn „dieses Segment gewinnt durch Wellness, Fitness und gesunde Ernährung weiter an Bedeutung.“ Erweitert wurde die Reihe vietnamesischer Produkte, das Angebot an Räucherfischspezialitäten sowie das Sortiment frischer Fische.

Vor großen Publikum setzte sich Unilever Foodsolutions www.unileverfoodsolutions.de ) in Hamburg in Szene. Der Messeauftritt unter dem Motto „Chefmanship“ präsentierte Know-How und Lösungen für die Praxis. Marketingdirektor Steven Freek van der Knaap: „Wir bieten jetzt alle trockenen Saucen ohne auf der Speisekarte deklarationspflichtige Zusatzstoffe an.“ Das breite Saucenangebot wird zudem nur noch in Grundsaucen und Saucenableitungen unterschieden.

Beliebte Häppchen

Aktionen und Produkte konnten die Internorga-Besucher am Stand von Dr. Oetker Food-Service www.oetker-foodservice.de ) erleben. Unter anderem informierte Diät-Expertin Angela Daub über vegetarische Spezialitäten, Diätgerichte, neue Kreationen im Saucensortiment und die umfassende Unterstützung durch Fachberater.

Mit vielfältigen Geflügel-Kreationen war der Wiesenhof Gastro Service www.wiesenhof.de ) am Start. „Diesmal haben wir den Fokus auf die gegarten Spezialitäten gelegt“, so Marketingleiter Ingo Stryck. Die Highlights: gebräunte Chicken Flakes, Chicken Ribs BBQ und Hähnchenbrustfilets nach Hausfrauenart. Herzhaft geht es weiter: Tulip www.tulip.de ) feierte in Hamburg sein neues Würstchen-Sortiment. Die deftigen Klassiker kommen nach Unternehmensangaben ohne Zusatzstoffe aus.

Neuheiten bei der Nestlé-Tiefkühlmarke Engelfrost www.engelfrost.de ) sind vier Fischprodukte, drei Mini-Röstis sowie Diät-Fruchtkuchen.

Würzig-exotische Vegetable Sticks gab es am Stand von LambWeston www.lambweston.com ) zu probieren, moderne, leichte Fischfeinkost bei Friesenkrone www.friesenkrone ) im Rahmen der Gastrovision und besonders schnelle Pastagerichte am „Pasta Meal Point“ von Barilla www.barilla.com ).

Zu den Tiefkühl-Innovationen des großen Foodherstellers Schöller www.schoeller-direct.de ) gehören eine Bohnenpfanne, Fischknusperlis und Pizzen. Last but not least präsentierte Zamek www.zamek.de ) sein „System creativ“, ein Drei-Stufen-System für effizientes Arbeiten in Küchen der Gemeinschaftsverpflegung.

Zahlreiche Innovationen hat Langnese Foodservice www.langnese.de ) zu bieten, darunter Eisneuheiten wie Pekan-Nuss und der Eisgipfel Strawberry-Cheesecake. Bei den Desserts erweitere Langnese sein Sortiment um Spezialitäten wie eine Mousse-au-Chocolat-Schnitte und Tiramisu. Außerdem dürften neue „Hits for Kids“ für ein gutes Geschäft mit der jungen Zielgruppe sorgen.

Innovative Desserts

Das Eisgeschäft hat auch Nestlé-Schöller www.schoeller-direct.de ) im Visier: Die Eiskreation des Sommers 2007 heisst Mövenpick Madagaskar Vanille Papaya. Wellnesssorten wie Aloe Vera sollen trendige Akzente setzen. Mokka-Kranz und Plunder aus original dänischem Teig zeigen beim Thema Gebäck, worauf es ankommt: Frische, hoher Conveniencegrad und handgemachte Optik.

Frischli www.frischli.de ) ergänzte sein Sortiment um CappuSchoko, ein fertiges Schokoladengetränk zum Aufschäumen. Friesland Foods Professional www.debic-promotion.de ) bringt die Schokoladenmilch Chocomel nun auch auf den deutschen Markt. Am Stand präsentierte das Unternehmen zudem das Produkt Panna Cotta und viele Ideen für kreative Desserts.

Mit einer neuen Joghurt-Linie kam Naarmann www.naarmann.de ) nach Hamburg. Das Unternehmen stellte zudem einen neuen Basismix für Speiseeis vor, mit dem sich selbst Bärlauch-, Tomaten- und Oliven-Eis herstellen lässt.

Da der Bedarf an probiotischen Produkten wächst ergänzte Nestlé FoodServices www.nestle.de ) sein LC1-Sortiment um die Produktvariante Nestlé LC1 Diät-Quark Zitrone. Mit saisonalen Spezialitäten und der Sorte Erdbeere positioniert sich die deklarationsfreie Dessertrange Nestlé Flair neu.

Mit internationalen Backspezialitäten und Snacks will Baker & Baker www.baker-baker.de ) für Abwechslung sorgen. Unter anderem im Sortiment: American Brownies, Blondies, Cheese Cakes, Rolls, Bagels und Cookies im XXL-Format. Als Snacks präsentierte Baker & Baker Spicy Naan, indische Curryzubereitungen in Naan-Teigtaschen.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts von Hiestand & Suhr www.hiestand-suhr.de ) standen TK-Backwaren wie die French-Croissant-Range. „Wie liefern mehr als 600 verschiedenen Produkte unter den Marken Hiestand, Back & Friends sowie Suhr und beraten Gastronomen zu passenden Konzepten, zum Backen selbst und zur richtigen Back-Off-Technik“, versicherte Ines Angermann von der Geschäftsleitung Marketing.

Mit Knusperplundern sorgt Meylip www.meylip.de ) für Abwechslung auf dem Frühstückstisch sowie im Kaffee- und Snackgeschäft. Qualität aus Österreich: Bei Resch & Frisch www.resch-frisch.com ) kosteten die Besucher Innovationen wie Dinkelbrote und -kuchen, Bärlauch-Ciabatta und Latte-Macchiato-Kuchen. Außerdem, so Sarah Pramböck vom Unternehmen, gehören Tiefkühlgeräte, Aufbacköfen und Verkaufsförderungsmittel zum Programm.

Den Snacktrend bedient auch Frisch & Frost www.frisch-frost.at ) mit seinen Marken Toni Kaiser und Bauernland. Marketingleiterin Gabriele Hammerschmidt: „Kleine Happen statt großer Mahlzeiten entsprechen neuen Verbrauchsgewohnheiten.“ Die „Leckerbissen“ und das „Wellbeing“-Konzept orientieren sich auch an regionalen Vorlieben.

Zum Programm von Lantmännen Unibake www.hatting-backwaren.de ) gehören Mini-Pizzen und Snacks. Délifrance www.delifrance.com ) tischte TK-Backwaren mit französischem Touch auf: Brot, Viennoiserie, Pâtisserie und Snackprodukte. Im Mittelpunkt des Hamburger Messeauftritts standen Briochettes sowie herzhafte und knusprige Petit Pains rustiques. (Seiten 23 bis 27).Petra Mewes

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