Konjunktur
Gastgewerbestatistik: Die Krise trifft Caterer besonders hart
von Raphaela Kwidzinski
WIESBADEN. Das deutsche Gastgewerbe verzeichnete im September 2009 weitere Umsatzrückgänge. Das teilt das Statistische Bundesamt mit. Demnach ist der Umsatz im September im Vergleich zum August 2009 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal um 1,1 Prozent und real 1,2 Prozent niedriger ausgefallen.
Gegenüber dem Vorjahresmonat, dem September 2008 setzten Hoteliers und Gastronomen sogar durchschnittlich nominal 4,5 Prozent und real 6,2 Prozent weniger um. Die Hotellerie traf es dabei härter als die Gastronomie: Das Beherbergungsgewerbe verbuchte Umsatzeinbußen von nominal 6,8 Prozent und real 8,3 Prozent, die Gastronomie verzeichnet ein Minus von nominal 2,8 Prozent und real 4,6 Prozent. Besonders hohe Umsatzverluste zeigten sich bei den Caterern: Im September 2009 stehen sie mit einem Rückgang von nominal 8,4 Prozent und real 9,9 Prozent da.
Im September hat sich damit die anhaltend negative Umsatzentwicklung des Gastgewerbes fortgesetzt. Von Januar bis September 2009 setzte die Branche in Deutschland nominal 4,2 Prozent und real 6,3 Prozent weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
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