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Gemeinsamkeit macht stark

Initiativkreis Gastgewerbe und DEHOGA kämpfen für branchenfreundliche Rahmenbedingungen / Rund 40 Unternehmen unterstützen den Bundesverband

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/43 vom 28. Oktober 2006

BERLIN. „Ich finde den Sinn und Zweck des Initiativkreises sehr wichtig“, sagt Claus Stauder. „Mit seiner Hilfe kann der DEHOGA Dinge tun, die sonst finanziell nicht möglich wären, insbesondere im gewerbepolitischen Bereich“, so der Vorsitzende des Initiativkreises Gastgewerbe im Interview mit der AHGZ (Ausgabe vom 21. Oktober).

Die Politik hört hin

Deshalb haben sich 1996 führende Unternehmen der gastgewerblichen Zulieferindustrie zusammengetan, um die gewerbepolitische Arbeit des DEHOGA zu unterstützen. Ob beim Nichtraucherschutz oder beim Ausschank von Alkoholika, bei der Einführung eines reduzierten Mehrwertsteuersatzes oder auf der Suche nach neuen Wegen in der Arbeits- und Tarifpolitik. Schließlich sind es ihre Produkte, die über den Tresen gehen oder im täglichen Betrieb benötigt werden. Heute engagieren sich mehr als 40 Unternehmen für bessere wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen. „Es ist ein starker Schulterschluss der Branche,“ bekräftigt Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA. Gegenüber der Politik habe das gemeinsame Auftreten eine deutlich höhere Wertigkeit. So könnten mit der Unterstützung des Initiativkreises Veranstaltungen und Aktionen durchgeführt werden, die allein schwer zu organisieren seien. Zudem findet am 21. November im Berliner Maritim Hotel der dritte DEHOGA-Branchentag statt, bei dem die Branche gegenüber Politik und Öffentlichkeit ihre politischen Forderungen artikuliert. Spitzenpolitiker aller im Bundestag vertretenen Fraktionen werden vertreten sein, unter anderem Wirtschaftsminister Michael Glos.

Mitglieder des Initiativkreises sind Getränkehersteller und Brauereien, wie Apollinaris, Artus Mineralquellen, Coca-Cola und Bitburger, Kaffeeröster wie Darboven, Lebensmittellieferanten wie die Deutsche See, Stöver und Nestlé, aber auch Versicherungen wie die Haftpflichtkasse Darmstadt und Ausstatter wie Rosenthal.

Wichtig sei es, so Hartges, dass im Initiativkreis auch engagierte Mitglieder vertreten seien, die sich aktiv einbringen. „Gemeinsam können wir stärker und öffentlichkeitswirksamer auftreten“, sagt Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. Das hätten der Initiativkreis Gastgewerbe und der DEHOGA vorbildlich im Jahr 1999 bewiesen. Damals organisierten Vertreter des Gastgewerbes mit Unterstützung des Initiativkreises in Bonn eine Großdemonstration gegen das „630-Mark-Chaos“.

Offene Gespräche, klare Ziele

Die regelmäßigen Treffen des Initiativkreises bieten eine qualifizierte Plattform für den Gedankenaustausch. Zweimal im Jahr kommen die Mitglieder des Initiativkreises zu Tagungen zusammen, um Vorträge zu aktuellen Themen zu hören.

Mal geht es um Erfolgskonzepte für die Gastronomie, mal um aktuelle Marktforschungsergebnisse oder die Novellierung des Gaststättenrechts. Nicht minder wichtig sind dabei natürlich die Gespräche am Rande, bei denen die Branchenvertreter über das Tagesgeschehen diskutieren – und ihre gemeinsamen Interessen und Initiativen entwickeln.kap

www.dehoga.de

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