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Polynesische Gastlichkeit: Das Service-Personal des Tahitian Noni Café gibt Auskünfte über „Noni“ und das Besondere ihrer Küche Foto: Gabler

Konzept & Strategie

Gesunde Frucht steht im Mittelpunkt

Das Tahitian Noni Café in München bietet Café, Shop und Veranstaltungsräume / Die erste Filiale der Kette in Europa soll bald weitere Ableger bekommen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/26 vom 1. Juli 2006
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MÜNCHEN Tokio, Dallas und Sao Paulo haben schon eines – jetzt gibt es auch in München ein „Tahitian Noni Cafe“. Es ist das erste Outlet des Konzerns in Europa.

Seit 2003 hat hier die Deutschlandzentrale von Tahitian Noni International, Utah/USA ihren Sitz. Das Lokal in der Münchner Sonnenstraße besteht aus einem ebenerdig eingerichteten Café mit gesundem polynesischem Essen und Getränken sowie einem angegliederten Shop mit Noni-Produkten und Kosmetikartikeln. In der ersten Etage sind zudem Veranstaltungsräume, wo unter anderem tahitianische Kochkurse angeboten. Zudem können dort Firmen Veranstaltungen abhalten, die auch von Lokal gecatert werden.

Im Vordergrund steht der Bestseller des amerikanischen Unternehmens, der Noni Juice. Der Saft wird aus der Noni-Frucht (Morinda citrifolia) gewonnen, die im Südpazifik beheimatet ist. Auf Grund ihrer immunstärkenden Kraft wird sie von den Tahitianern als „Geschenk der Götter“ verehrt. Seit 2003 ist das Getränk als „Novel Food“ zugelassen.

Den Saft mit dem etwas eigenwilligen Geschmack gibt es pur oder als Zutat für in Drinks. Er wird auch in der Küche zur Verfeinerung der Speisen eingesetzt. Darüber hinaus eignen sich Frucht, Blätter und Samen gut für Heilmittel und Kosmetik. Diese Produkte sind ebenso wie der Saft im Shop zu kaufen.

Betriebsleiter des Gastronomiebereiches ist Charles Saban Mall, der in München bereits einige Gastro-Konzepten mitentwickelt hat, etwa das Mokka, die Lounge cHic und The Big Easy. Auch beim Tahitian Noni Café wirkte der Hotelbetriebswirt mit. Ein Ort, an dem „Healthy Food“ geboten wird und von dessen Erfolg er überzeugt ist: „Die Menschen bekommen hier nicht nur leichtes, gutes Essen, sie bekommen auch Gesundheit und Erlebnis.“ Wochentags bietet das Team ab 8 Uhr Frühstück, Mittagessen und Abendessen.

Die Rezepturen der fantasievollen Südsee-Küche stammen von Tatsuya Miyazaki, dem Küchenchef in der Zentrale des Unternehmens in Provo/Utah. Sie werden in der Küche des Münchner Betriebs den deutschen Gaumen ein wenig angepasst. Zu den Spezialitäten gehören Pacific Salmon Wraps (8,50 Euro), die Luau Barbecue Ribs Bowl (10,50 Euro) oder das Macadamia Chicken (10,50 Euro), einen guten Querschnitt durch ihr Angebot gibt die Küche mit den Pupu-Platten, die verschiedene Starters bieten.

Gästen, die mit den ausgefallenen Kreationen nicht zurecht kommen, helfen die Service-Mitarbeiter. „Sie sind gut geschult, denn sie sollen die Gäste wirklich beraten können“, betont Mall, der in dem Münchner Tahitian Noni Café ein paar Zugeständnisse extra für die Münchner macht: So gibt es in dem Nichtraucher-Café trotz durchgehend gesundheitsorientiertem Konzept mit viel Tee und alkoholfreien Getränken auch Pils und Weißbier. „Ohne das geht es in München einfach nicht!“.

Franz Gaag, Deutschlandchef des Unternehmens mit 45 Mitarbeitern, glaubt fest an die neue „Philosophie des Wohlbefindens“. Er will in Deutschland bald weitere „Lifestyle Center“ etablieren.

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