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Bald füllen sich die Stühle: Die Hoga fokussierte das Thema Außengastronomie in einem speziellen Themenpark Foto: Küsel

Aus der Branche

Gute Noten für Hoga München

Entspannte Atmosphäre und erfreuliche Auftragslage auf der Fachmesse / Deutlich mehr Besucher als vor zwei Jahren

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/12 vom 25. März 2006

MÜNCHEN „Die Hoga München ist in der Akzeptanz erheblich gestiegen. Viele unsere Mitglieder nutzten die Gelegenheit und informierten sich über Innovationen.“ So lautet das zufriedene Fazit von BHG-Präsident Ludwig Hagn.

Guter Dinge sind auch die Veranstalter, die Afag Messen und Ausstellungen, ebenso wie der fachliche Träger, der Bayerische Hotel- und Gaststätten-Verband München. „Die Hoga München ist Öffentlichkeitsarbeit für die ganze Branche“, sagt Afag-Geschäftsführer Heiko Könicke.

Deutlich mehr Besucher als vor zwei Jahren – rund 28.500 gegenüber 25.000 im Jahr 2004 – stehen für den Erfolg der Messe, die sich noch in der Aufbauphase befindet. Und dies trotz der Konkurrenz in Salzburg. Dort fand zeitgleich die „Alles für den Gast“ statt. Eine Messe, die sich nach Einschätzung von Könicke kaum wird halten können.

Zwar fehlten einige große Aussteller, doch von vielen bekommt die zweite Auflage der Hoga München gute Noten. Wie zu hören war, stimmte nicht nur die Atmosphäre, auch das Geschäft lief gut.

Als vorteilhaft erwies sich die Anbindung an die Handwerksmesse IHM und den MBKplus-Bereich: Sie brachte für die Fachbesucher deutlichen Mehrwert. Wie angekündigt, bot die Hoga ein großes Rahmenprogramm. Konzeptionell werden Messe und Ausstellung, Fachinformation und kulturell gefärbtes Event miteinander verknüpft. Dadurch unterscheidet sich das Branchentreffen von anderen Frühjahrsmessen. In den überschaubaren Hallen bestand ausreichend Gelegenheit für Kontakte und Geschäfte. Wohlfühlatmosphäre war angesagt und wurde allein schon durch die persönliche Begrüßung in der Eingangshalle hergestellt.

Im Programm waren unter anderem Berufsmodenschauen und Showeinlagen, aber auch spannende Wettbewerbe, darunter die Bayerischen Jugendmeisterschaften in den gastronomischen Ausbildungsberufen. Viel beachtet wurden die Aktivitäten der Städtischen Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe, der Marktplatz der Genüsse sowie der Themenpark Freiluftgastronomie (siehe Artikel auf dieser Seite).

Zu den Topevents zählte die Verleihung der Klassifizierungsurkunden an 270 bayerische Hotels sowie Gasthäuser und Pensionen. Die Ehrung wurde von Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) vorgenommen, der – wie andere bayerische Polit-Prominenz auch – die Gelegenheit nutzte, sich der Branche persönlich vorzustellen.

Glamouröser Höhepunkt war die Hoga Night. Die geladenen Gäste erlebten im Alfons-Schuhbeck-Palazzo nicht nur einen genussreichen Abend, sondern waren auch Zeugen mehrerer Preisverleihungen. Der „Hoga Star Award“ für das Eventhotel des Jahres ging an das Hotel Mariandl zum Singenden Wirt (Elisabethszell). Den Hoga Award für den „Aussteller des Jahres“ erhielt der Bettenhersteller Mühldorfer aus Haidmühle. Für ihr gastgewerbliches Engagement nahmen Heiko und Hermann Könicke (Afag) den Ehren Award entgegen.

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