Aus der Branche
Haeberlin sagt Adieu, Witzigmann kommt an Bord
Deutsche Rheinschifffahrt profitiert von asiatischen Touristen
KÖLN „Bajazzo wird die Dinner-Show Ganymée on Water ersetzen“, heißt es bei der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG (KD). Auf dem als „Papstschiff“ während des Weltjugendtages bekannt gewordenen Event-Katamaran MS Rheinenergie kocht in der Wintersaison Eckart Witzigmann mit seinem neuen Konzept.
Nach einem erfolgreichen Jahr 2005 erwartet KD auch für das laufende Jahr Umsatz- und Ergebnissteigerungen. Das meldete das Unternehmen. Der KD-Umsatz stieg demnach um 6,3 Prozent auf 22,9 Mio. Euro. Wegen der hohen Treibstoffpreise blieb das Ergebnis mit 40.000 Euro dagegen niedriger als im Vorjahr. Preiserhöhungen hat die KD lediglich bei den Fahrpreisen vorgenommen, das Gastronomieangebot wurde nicht teurer.
1,5 Mio. Gäste schipperten mit der KD im vergangenen Jahr auf Rhein und Mosel – darunter viele Asiaten. Bei Japanern ist die Fahrt zur Loreley ein absolutes Muss. „Chinesen haben mehr Interesse an Köln und Koblenz“, so KD-Chef Norbert Schmitz.
KD ist Marktführer im Bereich der Personenschiffahrt auf dem Rhein. Mit rund 12.000 Restaurantplätzen auf 14 Schiffen ist die KD auch ein bedeutendes Gastronomieunternehmen.