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Gastgewerbe Österreich

Haubenköche in der Kongressgastronomie

Come-Inn Gastro GmbH löst den ehemaligen Caterer bei Congress Innsbruck ab und geht neue Wege

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2005/43 vom 29. Oktober 2005

INNSBRUCK Die neu gegründete Come-Inn Gastro GmbH löste kürzlich den bisherigen Caterer bei der Gesellschaft Congress Innsbruck ab.

Eine Kongressgastronomie in Form einer Gesellschaft, deren Teilhaber auch das Tagungszentrum selbst ist, sei in dieser Art völlig neu und basiere auf einer Idee von Congress und Messe Innsbruck, hebt Geschäftsführer Georg Lamp hervor. Weitere Gesellschafter sind unter anderem zwei Haubenköche.

Die Gastro-Gesellschaft konzentriert sich ausschließlich auf die kulinarische Betreuung von rund 350.000 Gästen, die Congress Innsbruck bei 400 Veranstaltungen pro Jahr frequentieren. „Viele werden sich fragen, warum wir unsere Gastronomie nicht einfach wieder an einen Caterer übergeben haben. Wir im Congress sind unseren Kunden am nächsten und wissen am besten um ihre Wünsche Bescheid. Die totale Mitverantwortung für unsere Gäste auch im gastronomischen Bereich ist nur möglich, wenn wir mitreden und mitbestimmen können. Ein weiteres Motiv für die Gründung dieser GmbH ist die Einheit des Auftritts“, sagte Lamp.

Der Küchenbereich wurde umgebaut und den neuesten Standards angepasst. Auch die Lagerräume wurden neu gestaltet und sämtliche logistische Abläufe, von der Warenanlieferung bis zu höchsten Hygieneanforderungen, optimiert. Das Know-how der beiden Haubenköche ist die Grundlage der neuen Congress Gastronomie. Auf Basis des inzwischen weit ausgereiften Cook & Chill Systems und mit Schwerpunkt Front Cooking, kann in Zukunft mit den beweglichen Kochsystemen in jedem Saal, in jedem Foyer, kurz – in jedem Bereich des Congress – höchste Qualität und Frische durch die schnelle Zubereitungsart garantiert werden, egal ob 20 oder 2000 Personen verköstigt werden sollen.

Beim Getränkeangebot will man einen Schwerpunkt auf die Vielfalt der österreichischen Spitzenweine legen, die seit geraumer Zeit weltweit prämiert und gefragt sind. Auch bei den Kongress- und Seminar-Kaffeepausen will man neue Wege gehen, weg von den herkömmlichen Abläufen. Die kulinarische Marke Tirol soll zusätzlich forciert werden. „Die internationale Küche gibt es überall und natürlich werden auch wir sie anbieten.

Zudem wollen wir unsere Tagungsgäste aber auch mit der hervorragenden heimischen Küchenvielfalt verwöhnen“, so Lamp.

Ein weiteres Novum der Come-Inn Gastro ist das so genannte Bausteinsystem. Zusätzlich zu den angebotenen Menüs kann sich der Kunde aus einer Vielzahl von „Speisen-Bausteinen“ sein Wunschmenü beispielsweise auf der interaktiven Homepage der Come-Inn Gastro selbst zusammenstellen.

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