Gastronomie
Hooters ist angeschlagen
von Christoph Aichele
SAARBRÜCKEN. Wings of Germany, die für Nordrhein-Westfalen, Hessen, Berlin und Brandenburg zuständige Muttergesellschaft der US-Food-Kette Hooters, hat Insolvenz angemeldet.
Andere Bundesländer und deren Lizenznehmer seien aber weiterhin gut aufgestellt, so Franchise-Direktor Harry Grindrod in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Eine neue Struktur sei in Planung.
Filialen noch nicht betroffen
Der Betrieb in sieben Filialen läuft vorerst weiter. Sie seien von der Insolvenz nicht berührt, sagte Insolvenzverwalter Oliver Rösler der Saarbrücker Zeitung. Das könne aber passieren, da die Lokale von Wings of Germany finanziell ausgestattet worden seien. Die Zukunft der Hooters-Filialen hänge jetzt vor allem davon ab, wie sich Hooters of America verhält.
„Europa und insbesondere Deutschland sind und bleiben der wichtigste Wachstumsmarkt für Hooters außerhalb der USA“, so Harry Grindrod. Eigenen Angaben zufolge plant Hooters Lokale in Potsdam und Siegen. Ein Outlet am Frankfurter Flughafen wurde am heutigen Mittwoch eröffnet. Weltweit gibt es 455 Hooters-Filialen in 44 Ländern.
www.hooters.com



