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Hotel Estrel hält an Kongresszentrum fest
BERLIN Der Streit um die Neubaupläne des Estrel Hotels spitzt sich zu. „Wir werden kämpfen“, sagt Julian Streletzki, Sohn des Estrel-Eigentümers Ekkehard Streletzki. Die Besitzer des Hotels Estrel wollen sich nicht damit abfinden, dass der Senat das Bebauungsplanverfahren für das neue Kongress- und Veranstaltungszentrum gestoppt hat. 1,6 Mio Euro der Gesamtsumme von 80 Mio. Euro, so Streletzki, habe man bereits für die Planungen investiert. Letztlich seien auch die bestehenden 1000 Arbeitsplätze im Estrel in Frage gestellt, sagte Streletziki der Tageszeitung
Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) hatte das Projekt gestoppt, weil die im Rahmen des Kongresszentrums geplanten Fachmärkte dem „Wildwuchs“ der Einkaufszentren Vorschub leisteten. Geteiltes Echo löst die Entscheidung in Berlin aus. Während Kommunalpolitiker von SPD, CDU und FDP ihr Unverständnis äußern, unterstützt die Berliner IHK indirekt die Position der Senatorin. „Einkaufscenter der geplanten Größenordnung sollten sich an bestehenden Standorten ansiedeln. Wir fordern deshalb einen Kompromiss“, so IHK-Sprecher Holger Lunau gegenüber der