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Internorga

Leidenschaft trifft Interesse: Nicht nur beim Köchewettkampf herrschte Gedränge in den Hamburger Messehallen (Foto: Messe)

Messe

Hoteliers nutzen die 7 Prozent

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2010/12 vom 20. März 2010
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HAMBURG. Prima Investitionsklima statt Krisenstimmung – auf diesen Nenner lässt sich die 2010 bringen. Mehr als 1000 Aussteller aus 24 Nationen und erneut mehr als 100.000 Besucher hatten sich vom 12. bis 17. März auf dem Hamburger Messegelände getroffen. Aussteller und Veranstalter ziehen eine durchweg positive Bilanz. Die Megatrends: Nutzerfreundlichkeit und Nachhaltigkeit.

„Wir haben eine sehr hohe Investitionsbereitschaft bei den Besuchern festgestellt, besonders bei der Hotellerie. Hier macht sich die Mehrwertsteuersenkung sehr positiv bemerkbar“, resümiert die Vorsitzende des Internorga-Veranstalterausschusses Rose Pauly.

Klare Vorstellungen

Dieses Bild wird durch eine Umfrage der AHGZ bestätigt. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Messeverlauf. Wir hatten rund 30 Prozent mehr Kundenkontakte als im Vorjahr“, sagt Bettina Bohnert, PR-Managerin des Spülmaschinenherstellers Hobart. Angetan von der Qualität der Kundenkontakte zeigt sich Guido Grebe, Geschäftsführer von Block Menü. „Viele Besucher sind mit ganz klaren Wünschen und Vorstellungen gekommen. Qualität liegt im Trend. Klassische Küche und saisonale Gerichte sind ein Riesenthema. Zum Beispiel sind unsere Schmorgerichte mit Saucen und hochwertigen Gemüsebeilagen ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker oder unsere Spargelangebote hervorragend angekommen“, so Grebe. Auch Frank Hilgenberg, Marketingleiter beim Kaffeeröster Darboven ist mit den Gesprächen auf der Messe sehr zufrieden. Man habe nicht nur alte Kundenkontakte gepflegt, sondern auch zahlreiche neue geknüpft. „Viele erfolgreiche Gastronomen sind gewillt einzukaufen und zu investieren“, hat Hilgenberg festgesellt. „Die Messe brummt“, hat Christian Jansen, Marketing Director von Micros Fidelio, beobachtet. „Wir können uns nicht beklagen. Wir hatten viele hochwertige Kundenkontakte und der Zuspruch war hoch“, so Jansen. Allerdings sei das Investitionsklima in der Gastronomie nicht ganz so gut wie in der Hotellerie.

Große Freude herrschte bei den zwölf Neulingen, die sich in der Newcomers Area präsentieren konnten. „Am Anfang waren wir enttäuscht, weil wir dachten, einen schlechten Platz bekommen zu haben“, sagt Maurice Kraus, Geschäftsführer von Fresh Connection. Doch die Kundenfrequenz und Resonanz haben ihn positiv überrascht: „Unsere Ordner sind voll, und wir haben auch schon Abschlüsse getätigt. Wir würden nächstes Jahr gern wiederkommen.“

„Die Newcomers Area ist eine Superidee für kleine Unternehmen, weil sie speziell gefördert und beworben wurde“ findet Sandra Tkotz von der Firma Food Oase, einem Anbieter von Spezialprodukten für Allergiker. Auch sie war mit den Besucherzahlen sehr zufrieden.

Zum ersten Mal dabei war auch Paul Göbel von EGGcellent. „Wir haben in den vergangenen Jahren auf der Gastro Vision einen Stand gehabt und sind jetzt durch die Newcomers Area auf die Internorga gekommen. „Hier sind die Besucherströme nicht nur viel größer, hier erreichen wir auch eher für uns interessante Kunden aus kleinen Pensionen“, sagt der Hersteller einer Technologie, mit deren Hilfe man die Salmonellenfreiheit von Eiern garantieren kann.

Wettbewerb als Magnet

Nicht nur die Aussteller auf dem 87.000 Quadratmeter großen Messegelände, sondern auch die Rahmenprogramme stießen auf große Resonanz. Mit 1600 Teilnehmern war das 29. Foodservice-Forum am Vortag der Internorga so gut besucht, wie nie zuvor. Auch das Interesse am hochkarätig besetzten Deutschen Kongress für Gemeinschaftsverpflegung war ungebrochen. Nicht zuletzt das Forum Gastgewerbe der norddeutschen DEHOGA-Landesverbände als Schauplatz der Austragung des Großen Preises der Köche und des VSR Service Cups war wie immer ein stets stark frequentierter Anziehungspunkt der Internorga.

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