Hotellerie
Hotelpreisradar Deutschland: Preise sinken weiter
von Raphaela Kwidzinski
KÖLN. Im Gegensatz zu den übrigen deutschen Großstädten hat die Hotellerie in Nürnberg im ersten Quartal 2010 ihre Preise erhöhen können. Grund hierfür war die internationale Spielwarenmesse, die im Februar zahlreiche Besucher in die Frankenmetropole lockte. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Hotelpreisradar“ des Buchungsportals HRS.
Ein Zimmer in Nürnberg kostete in den ersten drei Monaten des Jahres 2010 demnach durchschnittlich knapp 94 Euro, das sind fast 4,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Den Zuwachs verzeichneten vor allem 3-Sterne Hotels, während die Preise in den 5-Sterne-Häusern sogar um gut vier Prozent zurückgingen.
Die größten Einbrüche erlebten die Hotels in den Städten München und Stuttgart, wo die Übernachtungspreise um 8,7 Prozent und 6,0 Prozent abnahmen. Hamburg verzeichnet einen Preisverfall von 5,8 Prozent, Köln von 5,7 Prozent. Die teuerste deutsche Stadt für Hotelübernachtungen bleibt die Finanzmetropole Frankfurt am Main, wo der Durchschnittspreis für eine Übernachtung im Doppelzimmer trotz einem Minus von 4,5 Prozent noch rund 98 Euro beträgt. Danach folgen Köln und Nürnberg.


