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Gastgewerbe International

Hotelsterben kommt teuer zu stehen

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2006/31 vom 5. August 2006

LUGANO Macht ein Hotel dicht, leidet dadurch die Wirtschaft eines ganzen Ferienortes. Geht dann die Zahl der Übernachtungen beispielsweise nur um zehn Prozent zurück, schrumpft auch der Kassenstand der Gastronomie, der Bergbahnen, Skischulen, des Baugewerbes oder der örtlichen Geschäfte erheblich.

Eine von der Schweizerischen Gesellschaft für Hotelkredit (SGH) veröffentlichte Musterrechnung zeigt, dass die Schließung eines Hotels etwa in einem Ort wie Engelberg zu einem Rückgang der jährlichen Wertschöpfung von zirka 2,8 Mio. Euro führt.

Allein in den letzten zehn Jahren schlossen in der Schweiz zirka 1000 Hotels für immer. Am stärksten schrumpfte das Angebot in den – von Touristen viel besuchten – Kantonen Bern, Graubünden, Tessin und Wallis.

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