Ausbildung
Jobmotor Gastgewerbe
SCHEESSEL. Größere Hotels mit Restaurant und klassische Gastronomiebetriebe bilden regelmäßig aus. Mit knapp 70 Prozent aller Gastbetriebe ist die durchschnittliche Ausbildungsquote hoch. Nur kleine Beherbergungsbetriebe ohne Restaurant verzichten überwiegend auf Auszubildende.
Dies ergibt eine Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstituts The Business Target Group (BTG). Für die Studie „Ausbildung im Gastgewerbe 2010" wurden im August 398 Hotels und Restaurants in Deutschland befragt.
Hohe Übernahmequote
„Die Ausbildung im eigenen Betrieb ist ein echter Jobmotor, denn nur knapp 22 Prozent der Firmen können keinen Azubi nach Abschluss der Lehre übernehmen", so BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. Rund 18 Prozent der Ausbildungsbetriebe geben mehr als der Hälfte ihrer Lehrlinge einen Anschlussjob und rund 11 Prozent der Hotels und Restaurants übernehmen sogar alle Nachwuchskräfte.
Die meisten männlichen Lehrlinge sind in der Küche tätig (79 Prozent männlich). Bei den weiblichen Auszubildenden konzentriert es sich auf den Servicebereich (87 Prozent weiblich). Die jungen Leute weisen überwiegend einen qualifizierten Hauptschulabschluss oder mittlere Reife auf. Allerdings werden auch einige Neue mit Abitur, Fachabitur oder sogar mit einem Hochschulabschluss eingestellt.
