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Lizenzvertrag unterzeichnet: Rahman Macker, Direktor der Dish Hospitality (links) und Guy Crawford, CEO der Jumeirah Gruppe Foto: Urs Müller

Ausland

Jumeirah fährt auf der F&B-Schiene

Dubais Luxushotelgruppe schafft sich mit ihrer Restaurantmarke Noodle House ein erstes Standbein in Indien

aus: AHGZ-Druckausgabe Nr. 2007/38 vom 22. September 2007
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DUBAI. Die Jumeirah Gruppe, bekannt als Eigentümer und Betreiber spektakulärer Hotelbauten wie Burj al Arab und Madinat Jumeirah in Dubai, steigt jetzt groß ins asiatische Restaurantgeschäft ein.

Mit dem indischen Lifestyle-Gastronomieprimus Dish Hospitality (Mumbai) ist jetzt ein Lizenzabkommen vereinbart worden. Demnach soll in Indien eine Kette von 35 Noodle- House-Restaurants eröffnet werden. „Noch vor Jahresende werden wir in den beiden Trendsetter-Zentren Mumbai und Bangalore die beiden ersten Noodle-House-Outlets eröffnen“, sagt Rahman Macker, Direktor von Dish Hospitality. „Mit ihrer authentischen Küche und ihrem Ambiente werden sie zur rasch wachsenden Popularität der indischen Urlaubsdestinationen beitragen“, so Macker.

Noodle House ist die erste Marke der Jumeirah-Restaurantkette. Ihr Grundstein wurde in Dubais Bind Hendi Avenue in Deira City Center gelegt. Weitere Noodle-House-Standorte in Dubai sind das International Financial Center, Burjuman, Dubai Marina, die Mall im Jumeirah Emirates Towers und Souk Madinat Jumeirah. Die Expansion der Kette hat bereits begonnen. Lizenzvereinbarungen mit Partnern in anderen Emiraten, Bahrain, Jordanien, Qatar und Oman wurden unterzeichnet. Jetzt folgt der Sprung nach Indien. „Unsere Noodle Houses sollen das Flair pulsierender Metropolen wie Bangkok, Singapur oder Jakarta widerspiegeln“, erläutert Guy Crawford, CEO der Jumeirah Gruppe, das Konzept. Dazu gehören exotische Garküchenromantik, allgegenwärtige Geruchs- und Aromavielfalt, schneller Service, simple Holzbänke und eine Schauküche. „Für die Noodle Houses wird einfach alles aus Südostasien importiert“, sagt Crawford – von den Zutaten über das Dekor bis zum Personal inklusive der Köche. „Das schafft authentisches Ambiente“, so der CEO. Alle Outlets werden auch völlig losgelöst vom Hotel betrieben. Das soll den individuellen Charakter und die Originalität der Restaurants prägen. Zugleich setzt Jumeirah über die F&B-Schiene ein erstes Standbein in neue Märkte – wie jetzt mit den Noodle Houses in Indien. Nicht ausgeschlossen, dass auch die stark expandierenden Jumeirah Hotels bald folgen werden.

Der indische Partner Dish Hospitality hat mit innovativen Restaurantkonzepten die Fine-Dining-Szene von Mumbai bereits revolutioniert. Auch sonst mischt die finanzstarke Gruppe immer an vorderster Front der Gastronomieszene mit: In ihrer hochmodernen Zentralküche werden so unter anderem täglich rund 10.000 Mahlzeiten für führende Supermarktketten in Mumbai zubereitet. Urs Müller

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