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Klare Botschaft ist gefragt
Wer sein Hotel als Marke etablieren will, muss die Vorzüge seines Hauses gut kennen
BAMBERG Nachholbedarf besteht bei vielen Hoteliers, wenn es um professionelle Markenbildung und -entwicklung geht. Das haben Beratungsprofis auf der Frühjahrstagung der Hoteldirektorenvereinigung (HDV) gezeigt.
Raffaela David, freie Beraterin, und Winfried Daun aus dem Beratungsteam der BBDO Consulting mit Sitz in Zürich, nannten drei wichtige Punkte: Wofür soll die Marke aus Sicht der Zielgruppe stehen? Was soll ihr zentrales Versprechen sein? Welche Assoziation soll der Kunde mit ihr verbinden?
Beide Berater kritisierten, die Aussagen vieler Hotelgesellschaften seien allzu vergleichbar. Wer eine Marke bilden wolle, müsse sich die Vorzüge seines Hotels bewusst machen und diese mitteilen.
Da meist externe Agenturen mit der Kommunikation betraut sind, bräuchten diese Informationen über die Geschäftssituation und Entwicklung eines Hauses, eine Einschätzung des relevanten Marktes und der Wettbewerber. Diese Aspekte sollten ebenso berücksichtigt werden wie die aktuelle Wahrnehmung des Hotels durch Kunden und Mitarbeiter.
Gerade das Personal müsse in den Markengedanken einbezogen werden, so die Experten. Eine weitere Voraussetzung für den Erfolg: klar definierte Ziele. Denn kurzfristiger Abverkauf oder langfristige Image-Bildung erforderten unterschiedliche Ansätze.