Hotellerie
Mannheim ist die teuerste Stadt Deutschlands
von Raphaela Kwidzinski
BERLIN. Eine Nacht im Hotelzimmer kostet in Mannheim durchschnittlich 103 Euro pro Person und Nacht. Damit hat sich die Neckarmetropole im 2. Quartal 2010 zur teuersten Destination unter den deutschen Großstädten gemausert.
Das ist das Ergebnis der Studie Hotel Price Index (HPI), die das Portal Hotels.com. Der Wert wird vierteljährlich ermittelt aus den tatsächlich gezahlten Zimmerpreisen in 91.500 Hotels an 15.750 Destinationen weltweit.
Dass die Hoteliers in Mannheim ihre Zimmerpreise gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent steifern konnten, ist vermutlich auch auf die Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai zurückzuführen. In der SAP Arena in Mannheim fanden 26 Spiele statt.
Deutscher Durchschnittspreis liegt bei 89 Euro
Dicht hinter Mannheim liegen im Hotel Price Index Hamburg sowie Nürnberg und Köln mit durchschnittlichen Zimmerpreisen von 102 Euro beziehungsweise 100 Euro.
In der deutsche Hauptstadt Berlin lag der Zimmerpreis mit einem nur 82 Euro pro Nacht sieben Euro unter dem deutschen Durchschnitt von 89 Euro. Auch in Stuttgart kostete ein Hotelzimmer durchschnittlich 82 Euro.
Am niedrigsten lagen die Hotelpreise im 2. Quartal in Karlsruhe und Wuppertal (jeweils durchschnittlich 69 Euro), Schlusslicht bildet Dortmund mit durchschnittlich 64 Euro.
Die stärksten Einbußen bei den Zimmerpreisen musste die Messestadt Hannover hinnehmen: Aufgrund weniger Geschäftsreisender sank der Preis im Vergleich zum Vorjahresquartal um 18 Prozent auf durchschnittlich 86 Euro pro Zimmer und Nacht.
